Teschke: „Nicht alles so schwarz sehen“

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Lange Zwangspause: Daniel Schmeer zog sich einen Kreuzbandriss zu.

Pullach - Mit viel Rückenwind aus dem Pokal geht der SV Pullach ins Landesliga-Heimspiel gegen den TSV Gersthofen.

Nach dem jüngsten Abwärtstrend kam dem SV Pullach der Pokalerfolg gegen den TSV Landsberg (wir berichteten) gerade recht. Allerdings gab SVP-Coach Carsten Teschke nach dem Sieg im Elfmeterschießen über das Team, gegen das seine Truppe zehn Tage zuvor in der Landesliga nach 2:0-Führung noch 2:4 verloren hatte, offen zu: „Lieber hätte ich gegen Landsberg die drei Punkte geholt und wäre dafür im Pokal ausgeschieden.“ Die Liga sei ihm schon „um einiges wichtiger“, betont Teschke angesichts der angespannten Lage: Vor dem Heimspiel gegen den TSV Gersthofen am Samstag (16 Uhr) beträgt der Vorsprung seiner Mannschaft zur Abstiegszone gerade einmal zwei Zähler. Trotzdem freut sich der 39-Jährige natürlich über die gelungene Revanche gegen Landsberg: „Man kann sich im Pokal auch Selbstvertrauen holen.“ Und dazu sollte nicht nur das Ergebnis beigetragen haben, sondern auch der Auftritt in der zweiten Halbzeit: „Man hat gesehen, dass wir uns in der Landesliga vor keinem Gegner verstecken müssen.“

Teschke ist nach dem dem knappen Weiterkommen allerdings weit davon entfernt, in Euphorie zu verfallen: „Wir müssen schon noch einiges draufpacken.“ Er wehrt sich nur gegen allzu düstere Prognosen, wie sie jüngst etwa von Manager Theo Liedl zu hören waren: „Man darf nicht alles so schwarz sehen. Vom Abstieg müssen wir nicht reden. Ich weiß, was meine Mannschaft kann.“ Was diese vor allem daran hindere, ihr Potenzial auszuschöpfen, seien die ständigen erzwungenen Wechsel aufgrund verletzungs- oder urlaubsbedingter Ausfälle. „Wir haben einen relativ großen Kader“, beklagt Teschke zwar keinen Spielermangel, aber: „Der eine oder andere, der seine Chance erhalten hat, muss sich noch beweisen. Außerdem würde ich gerne mal mit einer Mannschaft zweimal hintereinander spielen können.“ Sicher ist: Gegen Gersthofen, das sich vor allem auf die Qualitäten der Stürmer Andreas Neumeyer (zuletzt gegen Markt Schwaben dreifacher Torschütze) und Ex-Haching-Profi Mark Römer stützt, wird wieder eine andere Startelf auflaufen, schon weil der im Pokal geschonte Maximilian Thurnhuber wieder dabei ist. Vermutlich für den Rest der Saison ausfallen wird dagegen Daniel Schmeer, dessen schon im Punktspiel gegen Landsberg erlittene Knieverletzung sich nun doch als Kreuzbandriss entpuppt hat.

SV Pullach: Shohat - Duswald, Heckel, Königer, Berchtold, Schuff, Thurnhuber, Knapic, Maric, Schlichting, Rauch

Quelle: fussball-vorort.de

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