BCF empfängt Landesligist 1860 Rosenheim

Der BCF Wolfratshausen musst im Test gegen den TSV 1860 Rosenheim und Marco Vorbeck bestehen.

Wolfratshausen – In exakt einem Monat startet die Landesliga Süd in ihre ernste Phase, dann beginnt auch für den BCF Wolfratshausen wieder der Punktspiel-Alltag. Die Zeit bis dahin gilt es optimal zu nutzen.

von Oliver Rabuser

Die Neuzugänge müssen integriert, die Rückkehrer herangeführt werden. Am heutigen Samstag (15 Uhr) überprüfen die Farcheter auf dem heimischen Kunstrasen ihren Leistungsstand gegen den TSV 1860 Rosenheim.

Lukas WankDer Co-Trainer des BCF kündigt das Debüt von Oskar Kretzinger an. Foto: archiv

Vorbereitungsspiele gegen den Bayernligisten sind zur Tradition geworden. In Erinnerung bleibt sicher der höchst unterhaltsame Kick im vergangenen Sommer, als beide Teams im Geretsrieder Isarau-Stadion nach einem 5:5 auseinander gingen. Co-Trainer Lukas Wank blickt auf das Match zurück: „Da waren beide Seiten defensiv katastrophal.“ Ähnlich anarchisch soll es in der Abwehr des Ballclubs bei Möglichkeit nicht noch einmal zugehen. Allerdings setzten die Farcheter beim Aufgalopp keine spezifischen Schwerpunkte. „Wir wollen erstmal zusehen, ordentlich aus dem Winter zu kommen“, sagt Wank. Die Mannschaft sei, so der Sportstudent, bislang kaum in den Genuss von Arbeit mit dem Ball gekommen. Grundlagentraining war angesagt, darunter vier Einheiten im Fitnessstudio, in dem man Spinning- und Kraftgeräte beanspruchte. „Die Jungs waren gut ausgelastet, es war anstrengend“, ergänzt Andi Brunners Assistent.

Nun möchte sich der Farcheter Trainerstab ein praxisbezogenes Bild von den Neuzugängen machen. Wank kündigt zumindest Oskar Kretzinger für die Startelf an und stellt Norbert Brunek einen Teileinsatz in Aussicht. Kretzinger sei fleißig und mache körperlich „einen guten Eindruck“. Gleiches gelte für Ludwig Huber und Michael Pföderl. Doch ist der Zustand beider nach vollendeter Rekonvaleszenz differenzierter zu sehen. Huber trainiert dosiert, soll zum Punktspielstart eine „ernsthafte Option“ sein. Pföderl wollte am vergangenen Montag mit der Mannschaft üben, musste aber abbrechen. „Er hatte leichte Probleme“, berichtet Wank, „die Ärzte raten ihm noch kürzer zu treten.“

Quelle: fussball-vorort.de

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