Fußball

Heimstettner Erlebnis-Wochen

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Genoss den Nachmittag in Heimstetten: Weltmeister Stefan Reuter, Manager des FC Augsburg.

Die Fußball-Festspiele unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit gehen weiter im Sportpark Heimstetten. Nach dem 1:6 gegen Olympique Marseille gab es nun ein 0:9 (0:4) gegen den Bundesligisten FC Augsburg.

Heimstetten – Es herrschte auch diesmal die gespenstische Atmosphäre, die der FC Augsburg aus der Endphase der letzten Bundesligasaison schon hinreichend kennt. Wegen den Corona-Regeln durften keine Zuschauer in den Sportpark kommen und nur im Hintergrund waren ab und an die Stockschützen von der benachbarten Sportanlage zu hören. Florian Niederlechner kennt das schmucke Stadion des Regionalligisten auch anders, denn er war in Heimstetten schon als Gastspieler mit dem FC Ismaning und dem FC Falke Markt Schwaben.

Und generell weiß der in der Bundesliga etablierte Angreifer bundesweit, wo die Tore stehen. In seinen 45 Minuten Sportpark machte er zwei Tore (11., 41.). Zudem waren in Durchgang eins Ruben Vargas (19.) und Daniel Caligiuri (24., Foulelfmeter) erfolgreich. Gerade mit diesen 45 Minuten haderte später der Heimstettener Trainer Christoph Schmitt: „Wir wollten in der ersten Halbzeit besser gegenhalten, aber das hat nicht so geklappt.“

Eine tiefgehendere Analyse folgte dann aber nicht, „weil die Spieler dieses Spiel gegen den Bundesligisten als Erlebnis sehen sollen“.

Es ging mehr um den Spaß. Die Härte für den Re-Start der Regionalliga wird man sich gegen andere Testkontrahenten holen. Der Gast aus Augsburg wechselte in der Halbzeit dann satte elf Spieler bei der anderen Mannschaft wollten Alfred Finnbogason (48., 57., 66.) und Michael Gregoritsch (51., 76.) Ausrufezeichen setzen.

Nach den schnellen Toren zu Beginn der zweiten Halbzeit sah es dann auch bedrohlich nach einer zweistelligen Klatsche für Heimstetten aus. Die blieb dem Regionalligisten auch erspart, weil die Augsburger in den letzten 20 Minuten zwei bis drei Gänge zurückgeschaltet haben. Heimstetten war aber auch ein guter Testgegner für den Bundesligisten, weil sich die Hausherren nicht für Schadensbegrenzung hinten reinstellten, sondern selbst auch den Weg nach vorne suchten und gerne wie gegen Marseille ein Tor geschossen hätten. Ensar Skrijelj schoss gegen den französischen Topclub das Tor und er suchte auch gegen Augsburg mehrfach den Abschluss.

Mehr als Halbchancen ließen die defensiv sehr konzentrierten Schwaben nicht zu und Geschenke verteilten sie auch keine.

Quelle: Merkur.de

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