Thomas Albrecht: Stürmer des SV Krün

Thomas Albrecht: „Ich würde lieber das Bier als einen Pokal nehmen“

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Thomas Albrecht beim Spiel gegen SG Oberau/TSV Farchant

Bis zum vorherigen Wochenende gab es noch reichlich Fußballspiele von der Regionalliga bis zu den A-Klassen.In der ein oder anderen Liga gibt es bereits einen klaren Favoriten für die Torjägerkanone und damit auf die 15 Kisten ERDINGER Weißbier. 

  • Thomas Albrecht traf bereits in jüngeren Jahren 29 Mal.
  • Trainer Thomas Mürnseer als Hauptfaktor für Erfolg vor dem Tor.
  • Mit dem Alter kommt die „Abgezocktheit“.

Obwohl sich die Ligen von der Regionalliga bis hin zur A-Klasse erst in der Winterpause befinden, gibt es in der einen oder anderen Liga bereits einen klaren Favoriten auf die Torjägerkanone und die damit verbundenen 15 Kisten ERDINGER Weißbier. 

Im Folgenden haben wir Thomas Albrecht vom SV Krün im Interview. Er ist neben Bernhard Reiter (SV Sachsenkam) und Tobias Lichtenstern (SV Prittriching), mit 19 Toren auf dem Konto, Führender in der A-Klasse des Zugspitze Bezirks.

In der Kreisklasse 3 hast du nur zwölf Tore in den vorherigen zwei Jahren geschossen. Dieses Jahr hast du nach nur 13 Spielen 19 Tore erzielt. Was hast du persönlich umgestellt bzw. geändert?

Die Kreisklasse hatte eindeutig ein stärkeres Niveau als die A-Klasse. Dazu kommt, dass wir viele Verletzte hatten. Diese haben das Spiel mitbestimmt und waren entscheidend für mich als Passgeber oder Spielführer. Allgemein läuft es insgesamt einfach besser für mich und die Mannschaft. Für mich ist das Alter vermutlich der entscheidende Punkt. Vor dem Tor bin ich noch abgezockter geworden.  

Was sind deine größten Stärken vor dem Tor?

Ich bin eiskalt vor dem Tor. Ich denke nicht lange nach, sondern erledige einfach meinen Job als Torjäger. Früher hätte ich noch 15 mal nachgedacht bevor ich überhaupt schieße. Ich bin einfach zielstrebiger geworden, was mir persönlich noch mehr Selbstbewusstsein vermittelt. 

„Mir ist egal wie viele Tore ich noch schießen werde“

Was ist in dieser Saison noch drin, vor allem für dich?

Persönlich ist es mir egal wie viele Tore ich noch schießen werde, die Hauptsache ist, dass die Mannschaft am Ende gewinnt. Am liebsten wäre es mir natürlich, dass ich in zwei Spielen jeweils zwei Treffer mache, anstatt in einem Spiel vier. Das würde auch der Mannschaft mehr bringen.

Spielt der Trainer auch einen wichtigen Faktor für dich als Stürmer?

Definitiv. Ich habe mit unserem Trainer Thomas Mürnseer ein sehr gutes Verhältnis. Er redet vor den Spielen als auch im Training viel mit mir. Dabei gibt er mir viele neue Tipps, verbessert mich und gibt mir konstruktive Kritik, die ich in den Spielen sofort umsetzen kann. Dazu gehören neue Laufwege und taktische Schritte. Allgemein legt der Trainer viel mehr auf das fußballerische Können wert. Von Spiel zu Spiel ist die neue Handschrift immer mehr zu erkennen. Thomas Mürnseer trägt einen Großteil zu meinem Erfolg vor dem Tor und dem der Mannschaft bei. 

Hast du bereits in den vergangenen Jahren eine Auszeichnung erhalten als Toptorschütze?

In jüngeren Jahren habe ich mal einen Pokal bekommen vom Bayrischen Fußballverband als Torschützenkönig im Landkreis. In dieser Saison habe ich 29 Tore geschossen. Das war natürlich auch ein wichtiger Erfolg für mich.

Solltest du diese Saison 2019/2020 gewinnen, was sind deine Pläne mit den 15 Kisten Bier?

Auf jeden Fall würde ich eine Feier mit meiner Mannschaft machen. Die Mannschaft ist mit dafür verantwortlich, dass ich bis zum jetzigen Zeitpunkt so viele Tore erzielt habe. Ich würde lieber das Bier als einen Pokal nehmen, um es mit der Mannschaft zu teilen. Bei einem Pokal hat die Mannschaft nichts davon. Außerdem habe ich schon genug Pokale.

Text: Moritz Panzer

Quelle: Merkur.de

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