Wo das Paradies liegt

Thomas Hagn hat in Haching wieder sein Glück gefunden

Thomas Hagn spielte bis 2014 in den Juniorenteams des FC Bayern. Foto: Sven Leifer

Es gibt im Fußball ja kaum etwas, das es nicht gibt. Aber eine Schlagersängerin, die bei einem Drittligisten die erste Geige spielt? Bei der SG Sonnenhof Großaspach, am Samstag um 14 Uhr Gast der SpVgg Unterhaching, ist Andrea Berg eine feste Größe.

Die Künstlerin gehört zum Inventar des Klubs, hinter dem das Erlebnishotel Sonnenhof ihres Mannes Uli Ferber steht. Der transferierte in seinem Zweitjob Spielerberater mal Mario Gomez vom VfB Stuttgart zum FC Bayern – man sieht: bei diesem Verein geschieht im Hintergrund viel Kurioses. Thomas Hagn kickte zuletzt zwei Jahre für den VfB Stuttgart II in der unmittelbaren Nachbarschaft, er könnte sicher die eine oder andere Aspacher Anekdote beisteuern. Doch seine Geschichten drehen sich seit Juli wieder allein um Haching. Er ist nach ein paar Wochen der Schnupperphase zur Stammkraft geworden. „Wir sind froh, dass er wieder bei uns zurück ist“, sagt Trainer Claus Schromm, „er hat im Dunklen ein wenig gebraucht, bis er die Tür gefunden hat, jetzt aber weiß er wieder, wo hier der Ein- und der Ausgang ist.“

Eines der Alben von Andrea Berg trägt den Namen „Wo liegt das Paradies“, und wo für Hagn die Trauben am Höchsten hängen, hat der 22-Jährige inzwischen erkannt: Bei der SpVgg, zu der er 2014 von den Junioren des FC Bayern gewechselt ist. Der frühere U-20-Nationalspieler „ist wieder voll zuhause“, sagt Schromm, der froh ist, mit dem Rückkehrer eine Alternative mehr auf der Außenbahn zu haben. Vor allem „seine Abschlussstärke mit seiner linken Klebe ist Gold wert“, so der Coach. Die Hachinger wollen nach dem 1:2 gegen Lotte zurück in die Spur. Niederlagen kennt man im Paradies nämlich eigentlich nicht.

Quelle: fussball-vorort.de

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