SpVgg bekommt vielleicht bald strategischen Partner

Ticketvertrieb: Haching verhandelt mit Unternehmen

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Präsident Manni Schwabl denkt über die Kooperation mit einem strategischen Partner im Ticketverkauf nach.

SpVgg Unterhaching - Bei der SpVgg Unterhaching verdichten sich die Anzeichen, dass man einen neuen strategischen Partner für den Ticketvertrieb gefunden hat.

Unterhaching – Es rührt sich was bei der SpVgg Unterhaching – nicht nur sportlich, sondern auch hinter den Kulissen. Der Regionalligist ist Innovationen schon auf dem Platz nicht verschlossen, gleiches gilt für die Arbeit abseits des Rasens. Die Tickets werden auf neuen Wegen vertrieben – und die Vorzeichen verdichten sich, dass es unter Umständen schon bald einen strategischen Partner gibt.

Manfred Schwabl hält sich bei dem Thema bedeckt, doch er dementiert auch nichts. In letzter Zeit ist Christian Nerlinger oft Gast im Alpenbauer Sportpark gewesen, der ehemalige Sportchef des FC Bayern arbeitet für eine Tochtergesellschaft eines Münchner Medienkonzerns. Der Kontakt scheint sich seit gut sechs Wochen zu verdichten. „Wir führen grundsätzlich viele Gespräche, es ist ja kein Geheimnis, dass wir einen strategischen Partner suchen und auch brauchen, um noch weiter voran zu kommen“, sagt Schwabl. Über eine zeitnahe Einigung schweigt sich der Präsident aus, umreißt aber noch mal die Parameter, die für eine Liaison nötig sind.

Der Partner müsse „freilich Bonität mitbringen“, erläutert Schwabl das Anforderungsprofil, „dazu muss er unsere Philosophie ganz klar mittragen“. Deshalb suchen die Hachinger ja schon so lange. „Es gibt ja so viele Dampfplauderer in diesem Geschäft“, erzählt Schwabl, „die versprechen dir viel, wollen meist alles umschmeißen – und was ist dann nach einem Jahr los? Dann sind sie weg. Wir wollen einen nachhaltigen Partner, eine strategische Verbindung, die idealerweise 10, 15 Jahre Bestand haben kann.“ Und wenn der Partner auch noch hilft, bei Vermarktungsfragen sowie in der öffentlichen Darstellung vorwärts zu kommen, wäre das ein optimaler Zusatz. „Ich habe immer gesagt, irgendwann kommt schon ein Partner, der passt – wir müssen nur Geduld haben, auch wenn es manchmal hart ist“, beharrt Schwabl. Geduld zahlt sich aus. Im wahrsten Wortsinn.

Die Tickets fürs Pokalspiel gegen Leverkusen werden unterdessen wie gegen Leipzig zu Teilen via „Tickethall“ vertrieben, der Verkauf startet die nächsten Tage. Beim letzten Mal brachte man auf diesem Weg weit über 1000 Karten unter die Leute. „Das ist eine interessante Kooperation, die wir weiterführen“, sagt Schwabl. Anfang Dezember ist die Jahreshauptversammlung. Es rührt sich was – und es gibt da vermutlich viel zu berichten.

Quelle: fussball-vorort.de

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