Hallenfußball

Titelverteidiger TSV Gilching scheitert im Halbfinale

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Im ersten Spiel gegen den SV Saaldorf fuhren die Gilchingerinnen (weißes Trikot) einen 3:0-Sieg ein. 

Diesmal hat es knapp nicht gereicht: Die Fußballerinnen des TSV Gilching-Argelsried mussten sich mit Rang drei bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft begnügen und verpassten die Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft.

Gilching/PöckingGleich mit vier Mädchen- und Frauenteams war der TSV Gilching-Argelsried am Wochenende zu den Oberbayerischen Hallenmeisterschaften nach Huglfing gereist. Den ganz großen Wurf, die Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft, schaffte keines. Am dichtesten dran waren die D-Juniorinnen, die am Ende auf Rang vier landeten, und die Erwachsenenmannschaft, deren Scheitern im Halbfinale kaum unglücklicher sein hätte können. „Diesmal waren wir nicht vom Glück verfolgt“, bilanzierte Gilchings sportlicher Leiter Markus Zechner. Im vergangenen Jahr hatte sich sein Team sogar die Bayerische Krone aufgesetzt.

Der amtierende Oberbayerische und Bayerische Titelträger startete optimal in das Turnier, verpasste dem SV Saaldorf gleich mit 3:0 eine ordentliche Abreibung. Weniger gut lief es gegen den FC Stern München, dem der TSV mit 0:3 überraschend klar unterlegen war. Immerhin wurde der FC Langengeisling nach holprigem Start mit 5:2 abgefertigt, so dass die Halbfinal-Teilnahme gesichert war. Dort trafen die Fußballerinnen auf den in der Vorrunde stark aufspielenden FC Ingolstadt II. Doch Gilching erwischte einen Traumstart und lag durch zwei Tore in den ersten Minuten schnell 2:0 vorne. Ingolstadt kam jedoch zurück und glich zum 2:2 aus. Das Sechsmeterschießen musste entscheiden. Nach einem Fehlschuss von Sina Weber hielt TSV-Keeperin Nina Großbeck ihre Farben noch im Spiel. Doch dann patzte Sarah Rothwinkler, und das bittere Aus war besiegelt. Immerhin gewannen die Gilchingerinnen das Spiel um Platz drei durch Tore von Rothwinkler und Sarah Lapuh mit 2:0 gegen den SV Schechen. „Es gibt keinen Grund, traurig zu sein. Wir haben uns wieder stark präsentiert“, urteilte Zechner.

Auch Bezirksligist SC Pöcking-Possenhofen konnte am Sonntag zufrieden aus Huglfing abreisen. „Ich habe gesehen, was für gute Spielerinnen wir haben. Da kann man was draus machen“, freute sich Pöckings Trainerin Emma Zielinski-Hult, die seit dem Sommer das Team betreut. Trotz einiger Ausfälle und wenig Hallentraining zeigte der SCPP in der Vorrunde gute Leistungen. Nach dem 3:1 über die SG SpVgg Röhrmoos/TSV Schwabhausen und einem 1:1 gegen Schechen durfte er sogar vom Halbfinale träumen. Bereits eine Niederlage mit einem Tor Unterschied hätte gegen Ingolstadt für die Runde der letzten Vier gereicht. Doch Pöcking unterlag deutlich mit 0:4. „Das hätte bei einer besseren Chancenverwertung auch anders laufen können“, kommentierte Zielinski-Hult.

Quelle: Merkur.de

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