Das erste Mal weg von daheim

Tobias Eder startet mit Düsseldorfer EG in DEL-Saison

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Angekommen beim neuen Klub ist Tobias Eder (vorne). Der Miesbacher geht in seine erste Saison bei der DEG. 

Auch für Tobias Eder beginnt am Freitagabend die neue Saison in der DEL. Für den Miesbacher tut sie das zum ersten Mal in einem neuen Umfeld.

Düsseldorf/Miesbach – Tobias Eder gibt seinen Schlittschuhen einen Schub und gleitet auf dem Eis des Stadions Les Vernets zu den Verantwortlichen. Der 21-Jährige aus Miesbach holt sich nach dem 5:0-Erfolg seiner Düsseldorfer EG bei Servette Genf die große Flasche Schampus als Preis für den Titel des „Man of the Match“ ab. Das war im letzten Vorbereitungsspiel vor der neuen Saison in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), in die Eder am Freitagabend im Trikot DEG gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven starten wird.

Tobias Eder fühlt sich wohl bei Düsseldorfer EG

Nachdem der Miesbacher in der vergangenen Saison mit dem EHC München jeweils Vizemeister in der DEL und der Champions Hockey League geworden ist, suchte Eder eine neue Herausforderung weg von Zuhause. „Ich war noch nie wirklich weg von daheim“, sagte Eder damals.

Jetzt ist er angekommen. Angekommen bei seinem neuen Verein und in der neuen Stadt. „Ich fühle mich sehr wohl“, erzählt der Eishockey-Crack, der im Nachwuchs des TEV Miesbach und der Tölzer Löwen gespielt hat. „Anfangs war natürlich alles ein wenig seltsam, aber ich komme gut zurecht.“ So unternimmt er auch außerhalb der Trainingszeiten viel mit seinen Mannschaftskollegen Luke Adam, Chad Nehring und Patrick Buzás – mit Letzterem teilt er sich auch ein Zimmer bei Auswärtsfahrten.

Tobias Eder hat schon einen Spitznamen

Angekommen in Düsseldorf stellte sich Eder den Vereinsmitarbeitern, Trainerstab und Teamkollegen als Eder Tobi vor, wie man das in Bayern eben so macht. Seitdem nennt ihn dort jeder nur noch den Eder Tobi. „Ich habe mich halt so vorgestellt, und die kennen das nicht, dass man den Nachnamen zuerst sagt und finden das witzig.“

Auch auf dem Eis ist der Stürmer mittlerweile angekommen. Im letzten Vorbereitungsspiel bei Servette Genf gelangen ihm zwei Assists für Adam und Buzás, ehe er den 5:0-Endstand nach einer starken Einzelleistung selbst erzielte. „Wir verstehen uns auf dem Eis richtig gut“, sagt Eder. „Und in dem Spiel hat fast alles geklappt.“

Tobias Eder ist mit seiner Eiszeit zufrieden

So ist er auch mit der Eiszeit zufrieden, die er unter Trainer Harald „Harry“ Kreis bekommt. Mittlerweile setzt der Coach auch in Unterzahl auf den Youngster. „Beim Harry spielt jeder eine Rolle“, erzählt der Miesbacher. Natürlich sei es als 21-Jähriger schwer, richtig viel Verantwortung zu übernehmen, aber das komme mit der Eiszeit. „Ich will so viel wie möglich spielen und der Mannschaft dabei helfen, so weit wie möglich zu kommen.“ Dabei soll es mindestens in die Playoffs gehen. „Wenn wir dann gesund sind, sehe ich keinen Grund, warum im Viertelfinale Schluss sein sollte“, sagt er selbstbewusst, der Eder Tobi. 

emi

Quelle: Merkur.de

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