Rosenheim vor Viertelfinal-Auslosung im Toto-Pokal

Tobias Strobl: "Jeder wünscht sich Sechzig im Grünwalder"

Tobias Strobl steht mit seinem TSV 1860 Rosenheim im Viertelfinale des Toto-Pokal (Foto: Buchholz)

Der TSV 1860 Rosenheim gehört zu den Auserwählten. Der Regionalligist ist einer der letzten acht Teams, die im Toto-Pokal noch vertreten sind. Für das Viertelfinale hat Rosenheim-Coach Tobias Strobl einen besonderen Wunsch.

Die Konkurrenz kann sich sehen lassen. Unter den letzten Verbliebenen des Verbandspokal befindet sich die Creme de la Creme des bayerischen Amateurfußballs. Sechs Regionalligisten und zwei Drittligisten kämpfen um den Toto-Pokal und den damit verbundenen Einzug in die DFB-Pokal-Hauptrunde. Mit von der Partie ist auch der TSV 1860 Rosenheim. Nach dem souveränen Achtelfinalsieg gegen den Landesligisten aus Hauzenberg, winken dem Team von Tobias Strobl Traumlose gegen den TSV 1860 München oder die SpVgg Unterhaching.

"Kompliment an die Mannschaft". Mit dem Auftritt seiner Mannschaft war Strobl sehr zufrieden. Zwar ist der Sieg gegen einen Landesligisten keine Überraschung, doch der TSV Rosenheim wäre nicht der erste Verein gewesen, der an einem vermeidlich schwächeren Gegner stolpert. "Die Einstellung ist das Wichtigste", sagt Strobel im Gespräch mit Fussball Vorort über den Pokalerfolg. 

Für den Regionalligisten geht es damit im Toto-Pokal noch eine Runde weiter. Das ist dem 29-jährigen Strobl auch wichtig. "Der Pokal hat für uns einen sehr besondern Charakter. Wir nehmen das so ernst wie möglich", sagt Strobl über den Wettbewerb, der für manche Konkurrenten eine lästige Doppelbelastung darstellt.

Als Belohnung könnte der TSV nun einen echten Pokal-Kracher wie Haching, Würzburg oder 1860 München zugelost bekommen. Strobel hat bereits einen Favoriten ausgemacht. "Jeder wünscht sich Sechzig im Grünwalder Satdion", meint Strobl. Der Rosenheimer Trainer möchte ein zusätzliches Mal die Atmosphäre im Stadion der Löwen aufnehmen, wo regelmäßig Tausende enthusiastische Fans für eine großartige Stimmung sorgen. 

Dass sportlich gesehen der TSV 1860 München ein Hammer-Los ist stört Strobl nicht. "Es geht nicht darum, ob man gewinnt oder verliert", findet der ehemalige Pipinsrieder. Für Rosenheim würde es bei der Partie eher um den Erlebniswert gehen. Den Verbandspokal zu gewinnen ist bei der namenhaften Konkurrenz auch nicht wirklich zu erwarten. Da ist Tobias Strobl nicht "blauäugig".

Mit der Saison ist der ehemalige Regionalligaspieler bislang zufrieden. Sein Team habe in der letzten Zeit  "brutal viele Spiele runtergerissen". Trotz der Doppelbelastung aus Liga und Pokal stehen die Oberbayern momentan auf einem ordentlichen zehnten Platz der Tabelle. Grund genug für Strobl zurzeit das Gefühl zu haben, "wo du glücklich bist". Doch trotz des Erfolgs bleibt die Rosenheimer wachsam. "Wir wissen, dass wir noch nichts geholt haben", sagt Strobl über die kommenden Aufgaben. 

Quelle: fussball-vorort.de

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