Tochtermann "droht" baldige Rückkehr an

- Emmering - Mit einem 5:2-Heimerfolg erfüllten seine Schützlinge den Wunsch ihres scheidenden Trainers Heinz Tochtermann, sich mit einem Sieg aus dem Hölzlstadion zu verabschieden. Möglich jedoch, dass er bald wieder dort auftaucht: Gestern führte er letzte Verhandlungen mit den Kreisliga-Aufsteigern vom TuS Holzkirchen.

<P>Bereits nach zwei Minuten leitete sein in Emmering bleibender Sohn Sascha das 1:0 ein, als er Thomas Loder auf dem rechten Flügel auf die Reise schickte. Der enteilte seinem Gegner und bediente seinen vor dem Gehäuse lauernden Kapitän Stephan Steinbeißer mit einem genauen Querpass. Doch die bis dahin tonangebenden Hausherren gaben das Spiel plötzlich aus der Hand, die Gäste nutzten die Phase gleich auch noch zum Führungstreffer.</P><P>Doch der FCE hat den erfolgreichsten Bezirksliga-Schützen in seinen Reihen. Der Torhunger von Christian Scherer war nämlich noch längst nicht gestillt. Mit Saisontreffer Nummer 26 besorgte er den Ausgleich. Beide Mannschaften hätten allerdings bis zur Pause nochmals einlochen können. Großhadern hatte Pech und traf nur den Pfosten, während mit Martin Lankes, einer der Stärksten im FCE-Team, vor dem leeren Kasten eine "maustote" Chance vergeigte, als ihm Loder das Leder uneigennützig zugeschoben hatte.<BR><BR>Zum zweiten Abschnitt kehrten die Emmeringer Spieler mit Trauerflor aus der Kabine zurück. Während der Pause hatten die Kicker erfahren, dass mit Christian Leitmeier ein langjähriges Mitglied im Alter von 71 Jahren verstorben ist. Nach einer Gedenkminute rollte das Leder wieder im Hölzlstadion, doch die Gäste schienen der erneuten Führung näher. Bei einem Lupfer von Sedlmeir blieb FCE-Keeper Florian Eckl Sieger, ein Distanzschuss des Ex-Germerings Robert Thätig verfehlte knapp das Gehäuse.<BR><BR>Mit einem Kraftakt brachte Christian Scherer schließlich den FCE endgültig auf die Siegerstraße. Den Emmeringer Führungstreffer erlebte Großhaderns Trainer Gerd Wagner nur von der Tribüne aus, nachdem der Unparteiische ihn kurz vor der Pause von der Bank geschickt hatte. Der Coach hatte sich mehrmals verbal mit dem Schiri-Assi angelegt, wollte aber minutenlang partout nicht das Feld räumen.<BR><BR>Martin Lankes bereitete schließlich Scherers 28. Saisontreffer vor, der Rekordschütze wiederum bedankte sich in der Schlussminute auf seine Weise, indem er Lankes den Ball überließ, der das Leder unter die Querlatte zum 5:2-Endstand einlochte.</P>

Quelle: Merkur.de

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