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TRIATHLON

Tölzer Profi-Triathlet Hörmann markiert persönliche Bestzeit zum Saisonabschluss

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Entlang der Uferpromenade in Calellas: Den Marathon an der katalanischen Mittelmeerküste bewältige Markus Hörmann in einer Zeit von 2:55 Stunden.

Zum Saisonabschluss hat Markus Hörmann einen richtigen Knaller rausgehauen. Beim Ironman in Barcelona finishte der Tölzer Profi-Triathlet als Gesamt-14. und zweitbester Deutscher.

Barcelona – Zum Saisonabschluss hat Markus Hörmann einen richtigen Knaller rausgehauen. Beim Ironman in Barcelona finishte der Tölzer Profi-Triathlet als Gesamt-14. und zweitbester Deutscher. Das Beste am Wettkampf: Hörmann stellte an der katalanischen Mittelmeerküste eine persönliche Ironman-Bestzeit auf. Der Athlet des WSV Bad Tölz benötigte 8:15:23 Stunden über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen.

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Damit beendet Markus Hörmann die Wettkampfsaison mit einem positiven Ergebnis: „Mit einer persönlichen Bestzeit in die Winterpause zu gehen, gibt mir einen zusätzlichen Motivationsschub. Ich bin mit der Saison sehr zufrieden, denn ich konnte ein umfangreiches Programm abspulen. Zudem zeigt die Entwicklung auch im Wettkampf in die richtige Richtung.“

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Der Ironman Barcelona war heuer bereits Hörmanns zweites Rennen über die Langdistanz und zugleich eine Standortbestimmung für die angestrebte Qualifikation zur legendären Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Über 50 Profis hatten sich für das letzte große Triathlon-Event der Saison auf europäischem Boden angekündigt, darunter Top-Athleten wie Nick Kastelein, der ehemalige Weltmeister und mehrfache Ironman-Sieger Frederik Van Lierde sowie der Langdistanz-Debütant und deutsche Favorit Florian Angert. Im Vorort Calella ging es in das 21 Grad warme Mittelmeer. Während die Favoriten den ruhigen Wellengang von Beginn an für erste Tempoverschärfungen nutzten, kämpfte Hörmann in der Verfolgergruppe um eine gute Ausgangsposition für das Radfahren. Nach einer effizienten Schwimmleistung machte er sich nach knapp 52 Minuten an Position 28 auf zur zweiten Disziplin.

Der flache Rundkurs mit zwei Runden über insgesamt 180 Kilometern versprach ein weiterhin schnelles Rennen, mit wenigen Möglichkeiten zu attackieren. In der ersten sehr hektischen Radrunde pirschte sich Hörmann an die Top 15 heran. In einer ruhigen Phase versuchte er sich in einem Ausreißversuch zusammen mit dem italienischen Ex-Radprofi Domenico Passuello von seiner Gruppe zu lösen, doch das flotte Tempo ließ keine weiteren Sprünge nach vorne zu. Auf Rang 16 ging es für den 29-Jährigen nach 4:22 Rad-Stunden auf den Marathon entlang der Uferpromenade von Calellas.

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Hörmann legte seinen Fokus von Beginn an auf eine gleichmäßige und defensive Lauftaktik, um auf der zweiten Hälfte der 42,2 Kilometer langen Laufstrecke genügend Reserven zu haben, um schwächelnde Konkurrenten einzusammeln. Dennoch musste er sich zwischenzeitlich aus einem für die Langdistanz typischen Tief herauskämpfen, denn Gegenwind und leichte Krämpfe setzten dem WSV-Athleten zu. Doch am Ende ging Hörmanns Plan auf: Bis zum Zielstrich verbesserte er sich auf Platz 14 und stellte zudem mit einer Gesamtzeit von 8:15:23 Stunden einen neuen persönlichen Rekord auf. Florian Angert brachte den Sieg bei seinem Langdistanzdebüt mit acht Minuten Vorsprung auf den Belgier Van Lierde und dem Australier Kastelein ohne Gefahr ins Ziel.

Nach einer kurzen Erholungsphase zuhause wartet schon bald wieder eine Menge Arbeit auf Markus Hörmann – die Mission Hawaii-Qualifikation steht an.

Quelle: Merkur.de

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