Die Zebras bekleckern sich nicht mit Ruhm

Tomasevic sorgt für Punktgewinn beim Schlusslicht

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Fast hätte Eching noch das 3:2 erzielt: "Das wäre aber auch nicht verdient gewesen", meinte Coach Alfred Ostertag.

TSV Eching – Die Fußballer des TSV Eching mussten sich bei Schlusslicht SV Planegg-Krailling mit einem 2:2 (1:1) zufriedengeben. Und das, obwohl die Voraussetzungen für die Gastgeber alles andere als rosig waren.

Nach dem Rücktritt von Trainer Dario Casola coachten Kapitän Martin Bauer und der verletzte Moritz Hochholzner den Tabellenletzten. Erwartungsgemäß kämpften die Hausherren unter neuer Führung aufopferungsvoll, um „ihre letzte Chance im Abstiegskampf zu nutzen“, wie TSV-Trainer Fredi Ostertag berichtete. Schon früh belohnten sich die Hausherren mit dem 1:0: Einen Stellungsfehler von Raphael Schneider und David Tomasevic vollendete Bauer nach nur acht Minuten. Aber die Echinger fanden umgehend eine Antwort: Zwar wurde Fabijan Hrgota, der trotz Schmerzen auflief, zunächst nach außen abgedrängt, legte den Ball aber dennoch für Florian Bittner ab. Mit einem strammen Schuss ließ der Spielführer Torwart Patrick Nothhaft keine Chance (14.). Die Zebras kamen nun besser ins Spiel, auch wenn richtige Höhepunkte fehlten. „Bei Standards war auf beiden Seiten immer etwas Gefahr, aber eben nicht zwingend“, sagte Ostertag. Das Unentschieden zur Pause war also leistungsgerecht.

Nach dem Seitenwechsel erwischte der SVP den besseren Auftakt: Obwohl Ali Kestler im Zebra-Gehäuse den ersten Versuch noch abwehren konnte, musste er sich beim Nachschuss von Boro Majstorovic geschlagen geben. Anschließend stellte Ostertag um und richtete seine Elf Schritt für Schritt immer offensiver aus, brachte mit seinem spanischen Neuzugang Gonzalo frischen Wind in das Angriffsspiel. Auch der ebenfalls eingewechselte Ahmet Yüksel belebte die Bemühungen der Gäste. „Zum Schluss haben wir alles oder nichts gespielt“, verriet Ostertag. Und der Mut wurde spät belohnt: Pascal Preller behauptete den Ball und fand letztlich den aufgerückten Innenverteidiger Tomasevic, der durch die Beine von Nothhaft zum 2:2 ausglich (89.). Und um ein Haar hätte Eching die Partie noch komplett gedreht, doch Marco Doms verpasste die große Gelegenheit freistehend am Fünfmeterraum (90.). „Das wäre aber auch nicht verdient gewesen“, gab Ostertag zu. „Im Hinblick auf alle anderen Resultate nehmen wir den Punkt gerne mit.“

Text: Jochen Jürgens

Quelle: fussball-vorort.de

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