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FC Hohenpoldings Goalgetter im Interview

Spielertrainer Bachmaier - Von der Landesliga in die A-Klasse

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In 14 Spielen gelangen dem ehmaligen Landesligisten bislang 16 Tore.

Spielertrainer Thomas Bachmaier konnte den FC Hohenpolding nicht nur als Trainer auf die nächste Ebene heben, er ist zudem der beste Torschütze der Mannschaft und der Liga.

Nach durchwachsenen Zeiten beim FC Hohenpolding, erfuhr der A-Klasse-Verein mit dem Wechsel des Spielertrainers Thomas Bachmaier neuen Aufschwung. Nur zwei Spiele verlor Hohenpolding in der laufenden Saison und steht somit mit 37 Punkten an der Tabellenspitze. Im Interview verrät der Torjäger, wie die Hinrunde so erfolgreich gestaltet werden konnte und wie es ihn von der Landesliga in die A-Klasse verschlagen hat.

Du hast diese Saison von acht Elfern, acht getroffen. Bist du eiskalt?

Statistisch gesehen spricht die Quote natürlich dafür. Allgemein habe ich in den letzten Jahren aber viel Erfahrung sammeln dürfen. Somit habe ich persönlich große Schritte nach vorne gemacht, die sich natürlich auch auf eine gewisse Art und Weise auf die Coolness im Spiel auswirken.  

Was macht dich für dein Team unersetzlich? 

Zum einen übernehme ich als Trainer natürlich eine große Aufgabe im Team. Auf der anderen Seite besetze ich eine zentrale Position im Spiel. Mein Ziel ist es als Trainer und Spieler so viel wie möglich an die Jungs weiterzugeben, damit sie von meiner gesammelten Erfahrung auch profitieren können.

Du kommst aus der Kreisliga. Warum der Wechsel in die A-Klasse? 

Diesen Verlauf meiner Karriere hatte ich so nie wirklich geplant. Die Vorstellung als Spielertrainer zu agieren, wenn ich älter bin, war jedoch schon länger vorhanden. Hohenpolding hat bei mir einfach zum richtigen Zeitpunkt angefragt und ich war von Anfang an begeistert von dem Team und der vorherrschenden Stimmung.

In Bayreuth hast du Landesliga gespielt. Warum der Wechsel dorthin? 

Meine ganze Jugend habe ich bei der BSG Taufkirchen verbracht. Aufgrund meines Studiums musste ich nach Bayreuth ziehen und die Distanz machte es mir nicht möglich, weiterhin bei Taufkirchen zu kicken. Dort habe ich drei Jahre lang erst in der Landesliga und dann in der Bezirksliga gespielt und sehr viel Erfahrung sammeln dürfen. Es waren mit die wichtigsten Jahre meiner Karriere. Nach meiner Studienzeit bin ich wieder nach München und zur BSG gegangen.

Ist es schwierig gleichzeitig Spieler und Trainer zu sein?

Es ist etwas komplett anderes auf oder neben dem Platz zu stehen. Als Außenstehender ist das oft schwer nachzuvollziehen. Besonders auf die Aufstellung oder die Qualität einiger Spieler werden dir als Coach neue Blickwinkel aufgezeigt. Es ist auf jeden Fall eine großartige Herausforderung, welche mir sehr viel Spaß, aber auch Arbeit bereitet. 

„Die warten nur auf einen Fehler von uns.“

Ihr habt in 14 Spielen 63 Mal getroffen. Wie kommt dieser Torerfolg? 

Hohenpolding hat auch schon in der vergangenen Saisons oft treffen können. Die Qualität der Offensive ist einfach überragend. Darauf haben wir in der Hinrunde gut aufbauen und ein Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive herstellen können. Unser Ziel ist es natürlich hinten noch weniger Kisten zuzulassen.

Was sind deine Ziele für die Rückrunde?

Meine persönliches Ziel ist es verletzungsfrei zu bleiben. Zudem möchte ich meinem Team weiterhelfen und es stetig verbessern. Gemeinsam mit dem Verein bleibt natürliche weiterhin das Ziel, den ersten Platz zu halten und am Ende der Saison den Aufstieg perfekt zu machen.  

Ihr konntet bis jetzt nur zwei Spiele nicht gewinnen. Woher kommt die gute Leistung im Vergleich zu den letzten Jahren? 

Das Team geht eindeutig entschlossener in die Trainingseinheiten und Spiele. Die Mentalität spielt hierbei eine sehr große Rolle. Wenn die Spieler sich jedes Mal aufs Neue weiterentwickeln wollen, dann kann auch im Spiel weniger schiefgehen. Der Fokus ist dann höher.

Ist euch der Aufstieg noch zu nehmen?

Natürlich. Wir entscheiden jedoch, wie der weitere Saisonverlauf aussieht. Wenn wir schlecht starten und nicht von Anfang an bei der Sache sind, könnte es nochmal eng werden. An sich haben wir das Potential um aufzusteigen, aber das haben zwei, drei andere Teams in der Liga auch und die warten nur auf einen Fehler von uns. 

Würdest du die 15 Kisten ERDINGER Weißbier alleine trinken oder teilen?

Davon habe ich gehört, aber um ehrlich zu sein noch keinen Gedanken daran verschwendet. Normalerweise bin ich nicht für die Tore zuständig. Wenn ich die Kisten jedoch gewinnen sollte, würde ich die Kisten natürlich mit der Mannschaft bei einem gemütlichen Abend im Vereinsheim verzehren.

Quelle: Merkur.de

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