"Glauben an unsere Chance"

Torpediert Pullach die Föhringer Meister-Sause?

Starke Spieler auf der Bank: die Pullacher Christoph Meißner, Christian Duswald und Maxi Schuster. Foto; Robert Brouczek

 Mit einem 3:0 (2:0)-Heimsieg gegen Schlusslicht FC Gundelfingen hat sich der SV Pullach die Chance auf die Meisterschaft der Bayernliga Süd erhalten. Etwas anderes hatte Frank Schmöller allerdings auch nicht erwartet: „Pflichtaufgabe erfüllt“, resümierte Pullachs Trainer, der zugab: „Wir sind nicht in Schönheit gestorben. Aber was zählt, sind die drei Punkte.“

Wenig überrascht zeigte sich Schmöller auch vom zähen Widerstand der Gäste: „Für die Gundelfinger war es die letzte Chance auf den Klassenerhalt, dementsprechend haben sie gekämpft. Und sie hatten auch die erste Chance des Spiels.“ Doch Torwart Michael Hofmann war auf dem Posten. Kurz vor der Pause schlugen dann die Pullacher zweimal zu. Nach Daniel Leugners schönem Pass in die Tiefe vollstreckte erst Tim Sulmer von halbrechts (38.). „Das war blitzsauber gespielt“, lobte Schmöller. Auch der zweite SVP-Streich bescherte dem Vorbereiter ein Extrakompliment, es war indes ein völlig anderes gearteter Treffer: Nach einem Freistoß schraubte sich Niklas Mooshofer im Duell mit Gundelfingens Keeper in die Höhe und legte per Kopf auf Martin Bauer, der nur noch ins leere Gehäuse einnicken musste (43.).

Mit dem 2:0 war die Partie praktisch entschieden. „Insgesamt waren die Gundelfinger in ihren Mitteln zu begrenzt“, sagte Schmöller im zweiten Durchgang eine ungefährdete, aber auch nicht allzu unterhaltsame Verwaltung des Vorsprungs durch sein Team. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir den einen oder anderen Konter konsequenter zu Ende spielen.“ Das gelang erst in der Nachspielzeit, als Leugner einen Gegenstoß zum 3:0-Endstand nutzte (90.+3).

Damit bleiben die Raben weiterhin einen Punkt hinter Spitzenreiter FC Unterföhring, der sich durch das 2:0 gegen den SSV Jahn Regensburg II bereits den Aufstieg gesichert hat, weil der SVP mangels geeigneter Spielstätte bekanntlich keinen Lizenzantrag für die Regionalliga gestellt hat. „Ich gratuliere Unterföhring zum Aufstieg, aber noch nicht zur Meisterschaft“, sagte Schmöller, der die Hoffnung nicht aufgegeben hat, mit seinem Team in den verbleibenden zwei Partien noch die Spitze zu erobern: „Wir glauben weiter an unsere Chance.“

Quelle: fussball-vorort.de

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