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Transferhammer: Nikolai Davydov kehrt vom VfR Garching zum SE Freising zurück

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Nikolai Davydov (23) kommt vom VfR Garching zurück nach Freising. 
Nikolai Davydov (23) kommt vom VfR Garching zurück nach Freising.  © Foto: Gerald Förtsch

Dem Landesligisten SE Freising ist kurz vor Ende der Transferperiode ein Coup gelungen: Nikolai Davydov kehrt vom VfR Garching an den Roider-Jackl-Weg zurück.

Freising – Am Dienstagabend schließt sich auch für die Amateurvereine das Transferfenster. Damit ist heute die letzte Chance, sportliche Verstärkungen an Land zu ziehen. Bei den Landesliga-Fußballern des SE Freising besteht zur Zeit zwar keine wirkliche Not, immerhin rangiert das Team von Coach Alex Plabst nach acht Partien mit 16 Zählern auf Platz vier. Dennoch haben die Lerchenfelder vor dem Gastspiel bei Tabellenführer Eintracht Karlsfeld (Dienstag, 20 Uhr) noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Nikolai Davydov (23) kehrt an den Roider-Jackl-Weg zurück.

Wer mit Plabst über den Wechsel spricht, der merkt, dass die Gelb-Schwarzen beileibe keinen Ergänzungsspieler wieder begrüßen dürfen. „Da kommt nicht irgendein Akteur“, betont er. „Wir bekommen einen echten Typen.“ Bis zum Frühjahr stand der 23-Jährige für eine Saison bei den Freisingern unter Vertrag und war in seiner ersten Landesliga-Saison der auffälligste Offensivspieler. Neun Treffer gelangen Davydov in 24 Partien, sechs Torvorlagen standen überdies zu Buche. Davydov, immerhin kirgisischer Nationalspieler, beackerte die linke Außenbahn wie schon lange keiner mehr in der Savoyer Au, ihm gelangen viele entscheidende Aktionen.

Der kirgisische Verband wollte Nationalspieler Davydov höherklassiger kicken sehen

Im Sommer verabschiedete sich Davydov dann zum VfR Garching in die Bayernliga – vor allem, weil der kirgisische Verband seinen Nationalspieler höherklassiger kicken sehen wollte als in der Landesliga. In Garching kam für Davydov dann vieles zusammen: Der 23-Jährige verletzte sich in der Vorbereitung, als es dann in der Bayernliga lief, stellte der VfR sein System um, für ihn war kein Platz mehr. Übers Wochenende kam nun kurzfristig der Wechsel zustande. „Niko tut uns richtig gut, dadurch werden wir variabler“, freut sich Plabst. Ob er schon am Dienstag zum Einsatz kommt, ist noch offen.

Vorfreude auf das Duell „Eintracht gegen Eintracht“

Aber auch so blicken die Freisinger voller Vorfreude auf das Duell „Eintracht gegen Eintracht“, nominell eines der Spitzenspiele in dieser Englischen Woche. Aber da haut Coach Plabst gleich die Bremse rein: Karlsfeld spiele personell und fußballerisch in einer anderen Liga, „daher beschäftigt mich das gar nicht groß“. Karlsfeld kratzte schon in der vergangenen Spielzeit am Bayernliga-Aufstieg, weswegen heuer alle mit dem Aufstieg der Eintracht rechnen. Allerdings kann der SEF ohne Druck in die Partie gehen – man habe sich mit Engagement, Disziplin und auch Spielglück ein solides Polster erarbeitet, betont Plabst. Gleichwohl: Karlsfeld wolle nach oben – „dafür müssen sie gegen uns aber schon etwas tun“.

Mögliche Aufstellung:

SE Freising: Negele – Aiteniora, Mayr, Schmid, Tatzer – Fischer – Niedermayer, Bittner, Tiric, Davydov (Boubacar) – Hohlenburger.

Lesen Sie auch: Holzkirchen sitzt Karlsfeld im Nacken - SE Freising feiert zwei Doppelpacker

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