FCU trauert vergebenen Chancen nach

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Bis zur Pause gut gehalten: Unterföhring (Alexander Schneider; links) zeigt ansprechenden Fußball.

Unterföhring – Der TSV Dachau 65 hat einen ziemlich prominent besetzten Kader und deshalb warnte Coach Andreas Pummer auch, dass das Heimspiel seines FC Unterföhring nicht die typische Bayernligapartie Fünf gegen 17 sei.

 Er behielt recht, auch wenn das 0:1 (0:0) den Spielverlauf ziemlich auf den Kopf stellte. Die beiden Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und lieferten sich von Beginn weg nicht diesen Winterauftaktklassiker Not gegen Elend auf der Hoppelwiese. Es wurde ansprechender Fußball gespielt mit einem FC Unterföhring, der die Lage ziemlich gut im Griff hatte. Zu mehr als dem torlosen 0:0 in der Pause fehlte nur die Chancenverwertung.

„Das müssen wir uns ankreiden, aus vier hundertprozentigen Möglichkeiten nichts gemacht zu haben“, sagt Pummer. Dabei dachte er vor allem an Efkan Bekiroglu, der in Durchgang eins zweimal alleine vor dem Torwart stand und diesen mehr anschoss, als dass der Keeper großartig parierte. Ein Aktivposten war in gewohnter Manier Albion Vrenezi, nach dessen Hereingaben in der 30. und 41. Minute die Dachauer fast Eigentore produzierten. Das 1:0 lag in der Luft, aber es fiel nicht. Bis zur Halbzeit sah es ganz gut aus, aber dann lief die Partie ganz schnell in die Richtung der tief im Abstiegskampf steckenden Dachauer. In der 56. Minute vertändelte das Heimteam den Ball an der Mittellinie und überließ ihn Fabian Negele.

Der lange für den FC Ismaning spielende Unterschleißheimer lief auf und davon und machte eines seiner eher seltenen Tore. Drei Minuten später wurde die Aufgabenstellung noch komplizierter, als sich Rückkehrer Leo Mayer mit der Gelb-roten Karte ziemlich dumm und unnötig verabschiedete. Für Meckern gegen den Schiedsrichter sah er Gelb und für den Hinweis, dieser müsse auch mit Kritik umgehen können, folgte Sekunden später Gelb-rot. Unterföhrings Coach Pummer musste auch postwendend mit einem taktischen Wechsel reagieren und eine Offensivkraft vom Feld holen.

Damit wurde der Kampf um zumindest einen Punkt noch schwerer und der FCU kam nicht mehr groß durch. In der Nachspielzeit gab es dann aber doch noch den Moment, in dem die fünfte Heimniederlage noch zu verhindern gewesen wäre. Efkan Bekiroglu stand wieder frei vor dem Torwart und schoss ihn ähnlich an wie bei seinen guten Möglichkeiten vor der Pause.

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Quelle: fussball-vorort.de

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