Pleite gegen Unterföhring war Initialzündung

Trotz 1:5-Schlappe: Schmöller erinnert sich gerne an Hinspiel

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Seit Michael Hofmann beim SV Pullach angeheuert hat, geht es mit den Raben steil bergauf.

SV Pullach - Im Heimspiel am Samstag (15 Uhr) gegen den FC Unterföhring hat der SV Pullach nach der 1:5-Vorrundenschlappe einiges gutzumachen.

<!-- mediasuite internal html copy --><p> Wer meint, Frank Schmöller würde nur mit Grausen an das Hinspiel-Debakel denken, irrt allerdings gewaltig: „Als Trainer muss ich Unterföhring dankbar sein. Dieses 1:5 hat unsere Mannschaft wachgerüttelt und auch dafür gesorgt, dass der Verein noch einige richtige Entscheidungen getroffen hat“, beteuert der SVP-Coach. Und in der Tat: Die danach erfolgten personellen Maßnahmen mit den Verpflichtungen der Stürmer Menelik „Chaka“ Ngu’Ewodo und Ömer Kanca sowie vor allem Ex-Löwen-Keeper Michael Hofmann haben sich prompt bewährt.</p><p>Seit jenem 16. August 2015 sind die Raben ungeschlagen geblieben - in stolzen 15 Partien. Und so soll es weitergehen, der vor einer Woche in Vilzing siegreiche SVP will unbedingt den günstigen Frühjahrs-Auftakt nutzen: Spitzenreiter VfR Garching ist mit einer Niederlage ins Jahr gestartet, der bisherige Zweite 1. FC Sonthofen mit einem Remis, ebenso wie die Verfolger Unterföhring und SV Heimstetten im direkten Duell. Für den FCU ist die Partie an der Gistlstraße somit wohl auch die letzte Chance, noch ganz vorne einzugreifen. Das interessiert Schmöller allerdings weniger: „Die Dankbarkeit geht natürlich nicht so weit, dass wir Punkte verschenken“, stellt er schmunzelnd klar. „Und es ist ja auch für uns eine Chance, uns da oben festzusetzen.“ Bei einem Punkt Rückstand auf Garching und einem Nachholspiel in der Hinterhand sind die Pullacher ohnehin schon heimlicher Liga-Primus.</p><p>Doch das könnte nach dem Wochenende wieder ganz anders aussehen, wenn man nicht aufpasse, betont Schmöller: „Unterföhring ist nach wie vor eine sehr spielstarke Mannschaft, die im Herbst einen Durchhänger hatte, sonst wäre sie noch viel weiter oben als sie sowieso schon ist.“</p><p>Zudem bereitet Schmöller der Ausfall von Steffen Purschke Sorgen, der vor einer Woche in Vilzing einen Syndesmosebandanriss erlitt und vier bis sechs Wochen fehlen wird: „Das ist bitter, er macht ja mächtig Power, ich nenne ihn immer das Duracell-Häschen auf der rechten Seite. Und weil auch Niklas Mooshofer verletzt ist, gehen uns langsam die Verteidiger aus.“</p><p>Für Purschke wird, wie schon in der zweiten Halbzeit von Vilzing, Florian Königer aus der Innenverteidigung auf die rechte Seite der Viererkette rücken. Mehr Auswahl hat der Trainer in der Offensive. Der in der Vorrunde gesetzte Stürmer Ngu’Ewodo hatte Schmöller in der Vorbereitung nicht restlos überzeugt, in der Woche vor dem Auftakt-Spiel wurde er von Kanca aus der Startelf verdrängt. „Es war keine Entscheidung gegen Chaka, sondern eine für Ömer, der wirklich gut trainiert hatte“, so Schmöller.</p><p>Nach seiner starken Vorbereitung und dem wichtigen zweiten Tor von Vilzing hat Kanca wohl auch für diesen Samstag die besseren Karten. Es könnte aber auch für beide Angreifer Platz sein, deutet Schmöller an: „Weil wir ein Heimspiel haben, werden wir es vielleicht einen Tick offensiver angehen.“</p><p>SV Pullach: Hofmann - Königer, Leugner, Benede, Beierkuhnlein, Heckel, Dinkelbach, Sulmer, Häfele, Roth, Kanca</p>

Quelle: fussball-vorort.de

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