Trotz Heim-Niederlage mundete die Wiesn-Maß

- Unterbiberg (mbe) - Eine starke erste und eine schwache zweite Hälfte - das klingt nach Remis. Doch die Sache ging schlechter aus: Der FC Unterbiberg verlor sein Bezirksliga-Heimspiel gegen den TSV Wasserburg 0:2 (0:0). "In den entscheidenden Situationen war Wasserburg einfach reifer und abgeklärter", musste FCU-Sportdirektor Georg Simbeck anerkennen. Spezi-Zwang gab es deswegen gestern Abend nicht, im Wildmoser-Zelt auf der Wiesn ließen es die Unterbiberger gehörig krachen beziehungsweise sich die Festbier-Maß munden.

Recht gut ließ sich die Partie eigentlich aus Unterbiberger Sicht an, der Ball lief trotz der widrigen Witterung ordentlich. Sogar ein Tor gelang dem FCU in der 22. Minute, als Gebesci einen strammen Distanzschuss abgab, den der Wasserburger Torhüter bravourös parierte, und im Nachschuss staubte Kulmus ab. Gilt nicht, Kulmus habe im passiven Abseits gestanden, befand der Linienrichter. "Eine heikle Situation, über die man trefflich streiten kann", so Simbeck. Sekunden vor der Halbzeitpause ergab sich die neuerliche Chance zur Führung, doch irgendein Wasserburger brachte bei einem Acht-Meter-Kracher von Stelzer noch seine Fußspitze dazwischen. <P>Warum auch immer: "Nach der Pause sind wir außer Tritt geraten", wunderte sich Simbeck. Unglücklich entstand das 0:1 (58.), als eine Unterbiberger Kopfballabwehr postwendend zurück kam - und beim frei stehenden Hodzic landete, der aus 16 Metern abzog. Der FCU verstärkte nun den Druck, freilich vergebens: Berndt machte mit dem zweiten Wasserburger Treffer alles klar (73.). Der gewohnt überschäumenden Freude beim Wiesn-Besuch tat das aber keinen Abbruch. <P>FC Unterbiberg: Kerscher - Kulmus (63. Soezen), Olewinski, Perakovic, Timosek, Beier, Simic, Pummer (77. Gawelek), Gebesci, Stelzer, Botko <P>Tore: 0:1 Hodzic (58.), 0:2 Berndt (73.) <P>Im Pokal gegen die <P>Amateure der Löwen <P><P>Schon am morgigen Dienstag geht`s für den FCU weiter - in der sechsten Runde des Toto-Pokals trifft der Bezirksliga-Aufsteiger auf die Amateure des TSV 1860 München. FCU-Sportdirektor Georg Simbeck freut sich auf die Heimbegegnung um 17 Uhr: "So oft kommt es nicht vor, dass eine Mannschaft wie die unsrige gegen einen Regionalligisten spielen darf. Ich bin gespannt, wie groß der Leistungsunterschied ist." <P><P></P>

Quelle: Merkur.de

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