Trotz Ladehemmung: Ismaning holt ersten Sieg

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Noch ohne Tor für Ismaning: Mijo Stijepic (rechts) trifft bei seiner besten Chance den Innenpfosten.

FC Ismaning - Auf dem Papier hat der FC Ismaning die beste Offensive der Liga, aber die hatte auch gestern Ladehemmung. Dennoch gewann der Landesligist sein Heimspiel gegen Aufsteiger TSV Velden absolut verdient 1:0 (1:0).

Wie reagiert der FC Ismaning auf das so ziemlich ernüchternde 1:1 von Manching? Die ganz große Trotzreaktion von Beginn weg blieb gestern auf. Erwartungsgemäß hatte der FCI mehr vom Spiel, konnte aber wieder nicht überzeugen und wirklich große Chancen gab es nicht. In der 22. Minute stand Maximilian Siebald in Abseitsposition frei vor dem Tor und 60 Sekunden später hätte der Treffer gezählt, wenn Alexander Auerweck den Keeper überwunden hätte.

Nach den ersten Szenen kam Ismaning nun in Fahrt und hatte seine Möglichkeiten. Bei einem Distanzschuss von Mijo Stijepic konnte der Keeper den Ball nur abklatschen, aber Abstauber Fischer stand im Abseits (25.). Weitere drei Minuten später wehrte der Torwart ein gewaltiges Geschoss des ehemaligen Bayern?II-Spielers mit einer tollen Parade ab. Nun wäre die Führung der Gastgeber verdient gewesen. Kurz vor der Pause kam dann Fischer, die Dritte. Der viel Betrieb machende Neu-Ismaninger hatte an der Strafraumgrenze freie Schussbahn und traf links unten den Pfosten. Der FCI hatte somit unter dem Strich ein halbes Dutzend guter Einschussmöglichkeiten, aus denen mindestens das 1:0 hätte heraus springen müssen.

Vor der Pause ließen die Blau-Weißen einiges liegen und Durchgang zwei eröffneten sie eiskalt. Defensivmann Tobias Grill sprang in die Bresche für die Offensivkicker und verwertete gleich die erste Möglichkeit. Am linken Strafraumeck zog der Ismaninger trocken ab.

In der Folgezeit kontrollierten dann auch die Ismaninger weiter das Geschehen und hatten ihre beste Möglichkeit zum entscheidenden 2:0, als Mijo Stijepic den Innenpfosten traf (76.). Velden trat nur ganz vereinzelt in Erscheinung, hatte aber auch eine bessere Torszene. Unter dem Strich war zu Beginn der Schlussphase die Führung deutlich verdienter als noch am Samstag in Manching. Und Ismaning blieb am Drücker und wollte mit dem zweiten Treffer die Gefahr eines doppelten Punktverlustes in der Nachspielzeit verhindern. Velden versuchte zum Schluss hin noch einmal alles und konnte die Partie etwas offener gestalten. Um eine wirkliche Ausgleichsmöglichkeit zu bekommen, fehlten dem Neuling aber die Mittel.

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Quelle: fussball-vorort.de

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