Trotz Schinagel-Tor bei Comeback: SVP stürzt ab

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Gerolfings Spielertrainer Manfred Kroll gegen Pullachs reaktivierten Co-Trainer Jochen Schinagel (r.).

Pullach – Die Raben im Sturzflug: Nach der 1:2 (0:1)-Niederlage beim Landesliga-Schlusslicht FC Gerolfing sieht es für den SV Pullach düster aus. Gelingt nicht bald die Wende, könnte es am Saisonende eine schmerzhafte Bruchlandung geben.

Statistik

SV Pullach: Hartmannsgruber – Benzinger, Heckel, Malige (69. Maric), Berchtold, Purschke (69. Knapic), Königer, Thurnhuber, Cukur, Schinagel, Rauch

Tore: 1:0 Schneider (40.), 1:1 Schinagel (55.), 2:1 Blabl (58.)

Gelb- Rot: Cukur (82., wiederholtes Foulspiel)

„Wenn man hier keinen Punkt mitnimmt, wird es schwer“, weiß auch SVP-Manager Theo Liedl nach dem Absturz auf den drittletzten Platz. Zumal er zugeben musste: „Der Sieg der Gerolfinger in diesem schwachen Spiel ist verdient. Sie waren läuferisch besser, zweikampfstärker und haben weniger Fehlpässe produziert.“ Und dann hob Liedl noch zwei Akteure seines Teams heraus, um zu verdeutlichen, wie schlimm derzeit um den Rest der Mannschaft steht: „Dass Markus Hartmannsgruber und Jochen Schinagel unsere besten Spieler waren, sagt eigentlich alles.“
Ersatzkeeper Hartmannsgruber, der den erkrankten Stammtorwart Gil Shohat vertrat, hatte schon in der dritten Minute seinen ersten großen Auftritt, als er mit einer Glanztat einen Rückstand verhinderte. Kurz nach der ersten Pullacher Chance durch Florian Königers Lattentreffer per Kopf (20.) zeichnete sich Hartmannsgruber noch einmal aus, brachte mit seiner zweiten Parade vielleicht auch etwas Ruhe in die SVP-Reihen. Denn bis dahin musste Liedl feststellen: „Bei uns herrschte die totale Verunsicherung, es gab Ballverluste en masse.“

Doch nach einer knappen halben Stunde begannen die Pullacher Fußball zu spielen, hatten dank ihrer schönsten Aktion durch Toni Rauch nach Doppelpass mit Schinagel die Riesenchance zur Führung. Ausgerechnet mitten hinein in diese, „unsere beste Phase“ (Liedl) setzten die Hausherren dann allerdings den Führungstreffer durch Berthold Schneider (40.).

Immerhin: Der SVP schlug zurück. Und das ausgerechnet durch den 36-jährigen Schinagel, der eigentlich nur noch Co-Trainer sein wollte, angesichts der prekären Lage aber reaktiviert wurde. Zurecht, wie sein Kopfballtor nach Königer-Flanke bewies (55.). Dumm nur, dass Gerolfing, begünstigt durch einen Pullacher Ballverlust, prompt mit dem 2:1 durch Bastian Blabl antwortete (58.). Danach lief nichts mehr beim SVP, der sich in der Schlussphase beim Torwart bedanken durften, dass es bei dem knappen Resultat blieb.  um

Quelle: fussball-vorort.de

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