Toto-Pokal-Viertelfinale

TSV 1860 – SpVgg Unterhaching: Ein erster Saison-Höhepunkt

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Im März jubelten die Löwen-Fans. Haching verlor 0:1 

Es ist diesmal mehr als nur ein Derby. Am Freitag Abend  geht es zwischen dem TSV 1860 München und SpVgg Unterhaching statt um Prestige und Punkte tatsächlich um alles oder nichts: Die Lokalrivalen treffen im Toto-Cup-Viertelfinale aufeinander.

Unterhaching – Es wird definitiv einen Sieger geben, der weiter von einer Teilnahme am lukrativen und für beide Klubs im Kampf ums finanzielle Überleben enorm wichtigen DFB-Pokal träumen darf. Für den Kontrahenten bleibt in den nächsten Wochen das Prädikat „Derby-Verlierer“ –– und eine Restsaison ausschließlich im Liga-Alltag. Die Partie im Grünwalder Stadion (Anstoß 19.30 Uhr) hat folglich den besonderen Kick, auch wenn für SpVgg-Trainer Claus Schromm der Wettbewerb nicht im Vordergrund steht.

„Wenn ich ganz ehrlich bin: Es macht keinen Unterschied, ob es Dritte Liga oder Pokal ist. Das ist immer ein außerordentliches Spiel“, sagt der Hachinger Coach vor dem Duell im Viertelfinale des bayerischen Pokalwettbewerbs.

„Man kennt sich, man schätzt sich, ein absolutes Highlight“, findet Schromm, der selbst wie etliche seiner Akteure eine Vergangenheit bei den Löwen hat. Und die Superlative gehen ihm nicht aus: Sportlich sei die Partie eh „ein Wahnsinn“, dass man sich schon im Viertelfinale trifft, „unglaublich, wir wären gerne im Finale zu 1860 gefahren“, und letztlich erhebt er das Spiel sogar zum Highlight der Saison: „Das Wetter wird besser, wir spielen unter Flutlicht auf Giesings Höhen, viel mehr wird diese Saison auch in der Dritten Liga nicht mehr kommen.“

Jede Menge würziger Vorgeschmack von Unterhachinger Seite auf das Lokalduell, nur die Fans haben bisher nicht so viel Appetit. Das Kartenkontingent der SpVgg wurde im Sportpark nicht komplett verkauft, sogar an den Abendkassen gibt es heute ab 17.30 Uhr noch Tickets für den Gästeblock (sowohl Steh- als auch Sitzplätze). Seine Mannschaft wird sich von all den Umständen nicht beeindrucken lassen, ist sich Schromm sicher: „Letzte Saison waren im Grünwalder Stadion viele Emotionen im Spiel und wenig Fußball, die Hütte war ausverkauft, aber wir haben nichts mitgenommen. Jetzt wollen wir die Emotionen ein bisschen auf die Seite legen und uns mehr auf Fußball konzentrieren.“ Von der Papierform her spielt immerhin der Tabellenführer beim aktuell eher abstiegsbedrohten 14. der Dritten Liga. Aber es ist ja Pokal. Und da ist oft alles anders.

Personell wird Schromm wohl einige Umstellungen gegenüber dem 2:2 gegen Münster vornehmen. Fix ist, dass Neuzugang Steve Kroll wie üblich im Pokal das Tor hüten wird. Auch weil Nico Mantl bei der U20-Nationalelf weilt. Aber Haching tritt natürlich „mit der bestmöglichen Startelf“ an, betont Schromm, „wir sind heiß drauf uns durchzusetzen. Für uns ist die DFB-Pokal-Teilnahme immer ein hohes Ziel und sehr, sehr wichtig.“

Quelle: Merkur.de

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