Gegen den FC Ismaning müssen wieder drei Punkte her

Platzt der Knoten in der Offensive des TSV 1865 Dachau?

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Mehr Durchschlagskraft im Angriff wünscht sich 65-Trainer Fabian Lamotte von seinem Team.

Gespannt darf man an der Jahnstraße sein, wie sich die in diesem Jahr noch ungeschlagene Elf des TSV 1865 Dachau in der zweiten englischen Woche in Folge gegen einen Underdog der Liga schlagen wird.

Klar ist: Wenn die Lamotte-Truppe weiter dabei bleiben will im Rennen um den Regionalliga-Aufstieg, dann muss sie das Nachholspiel gegen den FC Ismaning (heute, 16. April 2019, 17.45 Uhr/65-Stadion an der Jahnstraße) unbedingt gewinnen.

Momentan streiten sich sechs Vereine um Platz zwei. Die Poleposition hat momentan der SSV Jahn Regenburg II mit 46 Punkten inne. Dahinter Dachau, Vilzing, Rain, Kottern mit jeweils 43 Punkten sowie der SV Kirchanschöring, der sich mit 42 Punkten ebenfalls noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen darf.

Gegen tabellarische Leichtgewichte wie Ismaning haben die Dachauer in der Vergangenheit schon häufiger Probleme gehabt, sie haben gegen Außenseiter mehr Punkte liegen gelassen als gegen die Topteams.

Dabei galt der FC Ismaning vor der Saison unter den Trainerfüchsen als Geheimfavorit, zumal sich der damalige Trainer Rainer Elfinger nach Herzenslust seine Mannschaft hatte zusammenstellen dürfen. Da dies aber überhaupt nicht geklappt hat, musste Elfinger schon früh in der Saison gehen; er wurde durch Mijo Stijepic ersetzt.

Das Hinspiel gewann Dachau dank der Treffer von Sebastian Brey und Christian Doll mit 2:0. Der FC Ismaning kämpft nach wie vor darum, die Abstiegs-Relegation zur Landesliga zu vermeiden, der FCI steht mit 28 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz.

Damit befindet sich der FCI weit weg von seinem vor der Saison ausgebenen Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Aber es gibt Licht am Horizont, der 1:0-Sieg gegen den Fix-Absteiger TuS Holzkirchen hat allen im verein gut getan.

Dachaus Spielertrainer Fabian Lamotte weiß: „Ismaning hat eine qualitativ stark besetzte Mannschaft. Trotzdem wollen wir alles daran setzen, zu Hause einen weiteren Sieg einzufahren. Uns fehlte zuletzt ein wenig die Zielstrebigkeit, vielleicht auch ein wenig die Kreativität. Ich hoffe, dass wir gegen Ismaning zeigen können, dass wir auch das nicht verlernt haben.“

Zur Situation vor dem Spiel gegen Ismaning meint 65-Fußball-Boss Ugur Alkan: „Wir stehen derzeit in der Defensive richtig gut, die gegnerische Mannschaften haben es sehr schwer, Chancen gegen uns herauszuspielen. Ich hoffe, dass jetzt der Knoten auch in der Offensive platzt. Das war natürlich vorhersehbar, dass in den englischen Wochen Verletzungen auf uns zukommen werden. Wir gehen momentan personell auf dem Zahnfleisch. In den nächsten vier Wochen haben wir acht Spiele vor der Brust – inklusive Sparkassenpokal.“

Fehlen werden gegen Ismaning Nickoy Ricter (Zerrung), Merlin Höckendorff (muskuläre Probleme), Leander Lask (Außenbandriss im Knie), Marko Todorovic (Bänderriss) und Burhan Bytyqi (Zerrung).

Quelle: Merkur.de

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