„Die Kirchanschöringer waren effektiver und bissiger“

TSV 1865 Dachau mit verdienter Niederlage trotz Führung durch Maric

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Erzielte den Führungstreffer für den TSV 1865 Dachau in Kirchanschöring: Mario Maric. Am Ende verloren die Gäste die Partie dann aber doch mit 1:3. 

Zum Abschluss einer nie zuvor da gewesenen Englische-Woche-Serie hat der TSV 1865 Dachau eine 1:3 (1:1)-Niederlage beim SV Kirchanschöring kassiert.

DachauDie Lamotte-Elf musste sich einer engagierten und im Abschluss effektiven Gastgebermannschaft geschlagen geben. „Uns fehlten die Lösungen“, meinte ein enttäuschter 65-Fußball-Abteilungsleiter Ugur Alkan nach dem Abpfiff.

Der TSV 1865 Dachau steckt mit 17 Punkten im oberen Mittelfeld der Bayernliga-Tabelle fest, das Dachauer Stadtteam hat eine dicke Chance verpasst, den Anschluss zur Spitzengruppe herzustellen.

Vor dem Anpfiff der Begegnung war lange unklar, in welcher Aufstellung der TSV 1865 in Kirchanschöring auflaufen würde; die im Sparkassenpokal angeschlagenen Hüseyin Ceker und Mario Maric konnten zwar spielen, sie waren aber nicht in der Lage, Akzente zu setzen.

Ohne große Höhepunkte verlief die erste Halbzeit. Beide Seiten versuchten konzentriert, ins Spiel zu finden. Die beste Möglichkeit hatte SVK-Stürmer Albert Deiter, er rutschte in der 16. Minute nach einer Flanke knapp am Ball vorbei.

Die erste gefährliche Chance für den Gast inszenierte Sebastian Brey, seine Flanke von der rechten Außenbahn fand in der Mitte allerdings keinen Adressaten (18.).

Danach beschränkten sich beide Teams auf stabile Defensivarbeit. In der Offensive produzierten beide Mannschaften allerdings noch zu viele Fehler. Die Ausnahme gab’s in der 23. Minute, da erzielte Mario Maric aus 16 Metern das 1:0-Führungstor für Dachau – nach einem groben Abwehrfehler des SVK.

Die Freude bei den mitgereisten 65-Fans währte aber nur sechs Minuten, dann sorgte Toni Peter mit einem Kracher ins Kreuzeck aus gut 20 Metern für das 1:1.

In der 37. Minute musste die Lamotte-Elf verletzungsbedingt wechseln. Für den angeschlagenen Hüseyin Ceker kam Neuzugang Felix Breuer auf den Platz. Danach durfte sich Dachaus Keeper Max Mayer über Vollbeschäftigung freuen, seine sehenswerteste Tat war die Abwehr eines Weitschusses aus gut 30 Metern Entfernung. In spektakulärer Manier lenkte der Dachauer Schlussmann die Kugel um den Pfosten (39.).

Dachaus Fußball-Boss Ugur Alkan meinte zur Halbzeit: „Beide Seiten spielen abwartend, es ist absolut ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit wird es nun darauf ankommen, wer zuerst den entscheidenden Fehler macht – ich hoffe nicht wir.“

Mit Beginn der zweiten Hälfte übernahm Dachau das Kommando, der TSV startete gefährliche Angriffe über die Außenpositionen (Felix Breuer und Sebastian Brey).

Doch auch der SVK versteckte sich nicht, in der 56. Minute verzog Tobias Janietz nach einer von 65-Keeper Max Mayer nicht weit genug abgewehrten Ecke ganz knapp.

Vier Minuten später fiel dann aber doch noch das 2:1 für den SV Kirchanschöring. Nach einem Angriff über die linke Seite vollendete Albert Deiter aus kurzer Distanz.

Nur eine Minute später herrschte erneut Alarmstufe Rot vor dem 65-Kasten, diesmal traf Lukas Pöllner den Pfosten des Dachauer Kastens. Dachau antwortete in der 65. Minute mit einem Lattenkopfball von Robin Volland.

Manuel Omelanowsky verpasste in der 71. Minute die Entscheidung, als er mit einem Schuss aus 20 Metern am Dachauer Keeper Max Mayer scheiterte. Den Deckel drauf setzte in der zweiten Minute der Nachspielzeit Manuel Omelanowsky, er schloss einen SVK-Konter zum 3:1-Endstand ab.

Ugur Alkan meinte nach dem Schlusspfiff: „Die Kirchanschöringer waren effektiver, bissiger, es war am Ende eine verdiente Niederlage unserer Mannschaft.“

Stenogramm

SV Kirchanschöring - TSV 1865 Dachau 3:1 (1:1)

SV Kirchanschöring: Stefan Schönberger, Tobias Janietz, Anton Peter (72. Waldemar Daniel), Albert Deiter (90.+1 Josef Urban), Hannes Kraus, Lukas Pöllner, Manuel Omelanowsky (90.+3 Lukas Birner), Florian Hofmann, Tobias Schild, Maximilian Reiter, Manuel Jung

TSV 1865 Dachau: Maximilian Mayer, Fabian Lamotte, Alexander Weiser, Alexander Weiss, Merlin Höckendorff, Sebastian Brey, Robin Volland, Mario Maric (72. Dominik Schäffer), Christian Doll, Hüseyin Ceker (37. Felix Breuer), Ryosuke Kikuchi (79. Nickoy Ricter)

Schiedsrichter: Matthias Zacher

Zuschauer:390

Tore:0:1 (24.) – Mario Maric. 1:1 (32.) – Anton Peter. 2:1 (63.) – Albert Deiter. 3:1 (90.+2) – Manuel Omelanowsky.

Quelle: Merkur.de

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