„Zu Hause halte ich mich mit Übungen fit“

TSV Altenstadt: Simon Schmitt spricht über den Corona-Alltag

Simon Schmitt, Fußballer beim TSV Altenstadt
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Simon Schmitt, Fußballer beim TSV Altenstadt

Was macht ein leidenschaftlicher Amateurfußballer, wenn er seinem Hobby nicht nachgehen darf? Simon Schmitt vom TSV Altenstadt gibt Auskunft. 

In der ersten Woche nach der Einstellung des kompletten Fußball-Spielbetriebs war für Simon Schmitt erst einmal Nichts-Tun angesagt. „Ich wollte das Ganze einfach sacken lassen“, sagt der Kapitän des TSV Altenstadt über die Ereignisse rund um die Corona-Krise.

„Jetzt war ich aber schon Laufen und zu Hause halte ich mich mit Übungen fit“, erzählt er. Für den entsprechenden Antrieb und die nötigen Anregungen sorgt sein Bruder, Christoph Schmitt. Der Spielertrainer des Kreisligisten empfahl der Mannschaft eine App für die persönliche sportliche Fitness.

TSV Altenstadt: WhatsApp-Gruppe soll für gute Stimmung sorgen

Der Kontakt zu den Teamkollegen ging – ähnlich wie die sportlichen Aktivitäten – zunächst zurück und aktuell wäre er aufgrund der Ausgangsbeschränkung auch gar nicht mehr möglich. „Inzwischen schreiben wir uns aber regelmäßig per Whatsapp und schicken uns lustige Bilder, um die Stimmung zu heben“, berichtet Simon Schmitt.

Ob und wie es nach der Krise weitergehen kann oder soll, ist für den Altenstadter noch völlig offen. „Es kann eigentlich alles passieren“, sagt er. Schmitt kann sich sowohl eine Fortsetzung der Saison mit Nachholspielen oder Verlängerung in den Sommer, aber auch eine Komplettabsage vorstellen. „Letzteres wäre für uns, die wir im Mittelfeld stehen, nicht so schlimm. Für Tabellenführer Denklingen würde es mir dagegen leidtun“, sagt der TSV-Spielführer.

FIFA gegen andere Teams kein Thema für Simon Schmitt

Umschwenken auf E-Sport, also Duelle an der Spielkonsole, das in letzter Zeit immer populärer wird und das inzwischen auch schon in Vereinen gespielt wird, wäre jedenfalls kein Thema für ihn. „Klar spielt man mit seinen Freunden oder Teamkollegen „FIFA“, um sich abzulenken. Mehr ist das aber nicht“, sagt Schmitt, der dem realen Kick auf dem grünen Rasen deutlich den Vorzug gibt. 

Quelle: Merkur.de

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