TSV überzeugt in Otterfing

Erste Ansage der Aufsteigerinnen aus Aßling

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Gleich die erste Jubeltraube, und das vier Mal: Aßlings Fußballfrauen haben in Otterfing zum Bezirksliga-Auftakt sofort drei Punkte eingespielt. 

Der Auftakt kann sich sehen lassen. Die Aßlinger Fußballfrauen haben in der Bezirksliga 1 sogleich die erste markante Duftnote hinterlassen.

Ebersberg – Im Duell bei der SG Otterfing/Holzkirchen sicherte sich die Aufsteigertruppe um Trainer Laszlo Ziegler ein verdientes 4:1 (2:1).

„Unser Gegner hat gut dagegen gehalten, und die Platzverhältnisse war nicht optimal“, sah TSV-Damenleiterin Patricia Henke ihre Elf nicht nur mit der Anfangsnervosität kämpfen. „Wir hatten streckenweise unsere Schwierigkeiten.“ Nach einer durchaus überzeugenden, niederlagenfreien Vorbereitung war es aber dennoch das Aßlinger Selbstvertrauen, das für das erste Ausrufezeichen sorgte, – und „wie so oft bringt uns der Kampfgeist zum Ziel“, meinte Henke. Die Klasse der TSV-Torjägerin kam dabei zum Tragen: Kapitänin Sandra Funkenhauser schoss das 1:0 (8.).

Danach ging es hin und her, bevor Holzkirchen durch Sabrina Noak ausglich (26.). Doch die Antwort der Gäste kam prompt: Ein forciertes Eigentor nach einer Ecke brachte den TSV Aßling wieder 2:1 (28.) in Führung.

Die zweite Hälfte war danach aus Sicht der Laszlo-Elf etwas geordneter. „Wir konnten uns viele Chancen rausspielen“, freute sich Henke über das druckvolle Spiel ihres Teams. Abermals Funkenhauser traf zum 3:1 (67). Und Emilia Wimmer besiegelte den Dreier mit dem Tor zum 4:1-Endstand (82.).

Am morgigen Samstag (Anstoß 15.30 Uhr) geht es gleich weiter für die Aufsteigerinnen mit einem Heimspiel am Büchsenberg gegen den TuS Bad Aibling II – das Team, das ihnen im Frühjahr die Meisterschaft in der Kreisliga wegschnappte. „Nachdem wir die letzten beiden Partien gegen sie verloren haben, wollen wir jetzt endlich punkten. Dafür werden wir aber noch einiges drauflegen müssen“, betonte Henke. „Wir wollen auf alle Fälle zeigen, dass wir den Aufstieg genauso verdient haben wie sie. Ein Sieg in der Bezirksliga gegen das Team, das uns den Aufstieg eigentlich verwehrt hätte, wäre natürlich eine mega Ansage.“

Aßling: Brandmüller, Limberger, Henke, Gründler, Dörrer, Riedl, Loidl, Geisinger, Wimmer, Funkenhauser, Rinser, Thaller, Graupe, Krecik, Geisinger-Sowa.

Quelle: Merkur.de

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