Kreisklasse 3: Kompakt

TSV Benediktbeuern hilft beim Konkurrenten Krün nur ein Sieg – Auch der TSV Schäftlarn hofft noch

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Die Chance im Endspiel nutzen: Der TSV Benediktbeuern – hier mit Talent Benedikt Veicht (re.) – will die Rettung aus eigener Kraft schaffen. 

Die Spiele der Kreisklasse 3 im Überblick.

SV Eurasburg-Beuerberg - WSV Unterammergau (So., 15 Uhr)– Locker auslaufen ist nicht – zumindest, wenn es nach den Vorstellungen von Klaus Brand geht. „Ich möchte Platz vier schon behalten – und das haben wir in der eigenen Hand“, stellt der Eurasburger Coach klar, dass er sich zum Abschluss gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn einen weiteren Sieg in die Statistik schreiben möchte. „Das wäre auch angesichts unseres sehr knappen Kaders ein guter Abschluss“, so der 64-Jährige. „Dann können wir im Großen und Ganzen zufrieden sein mit der Saison.“ Sollte es noch zusätzlicher Motivation bedürfen: Für die Gastgeber gilt es auch, eine 1:4-Niederlage aus dem Hinspiel gutzumachen.  rst

SVEB: Heigl – C. Knobloch, Jäger, Greimel, R. Knobloch, Gellner, Götzinger, Manhart, Maier, Knaupp, Lange, Sturm, Holzer, Nocker.

SV Münsing - TSV Schäftlarn (So., 15 Uhr) – Es wäre ihm schon recht, wenn seine Mannschaft im Derby noch mal „eine ordentliche Leistung“ abliefern würde – daraus macht Christos Georgiadis kein Geheimnis. Auch wenn es für seinen SVM um nichts mehr geht. Mit einem Sieg könnten die Gastgeber in der Tabelle noch den einen oder anderen Platz gut machen. „Letztlich spielt es keine Rolle, ob du Siebter oder Dritter wirst“, so der Münsiger Coach. Aber den Gesamteindruck würde ein Erfolg ein bisschen aufhübschen. Denn während er „mit der Hinrunde superzufrieden“ ist, nagt der durchwachsene Verlauf der Rückrunde ein klein wenig am ehrgeizigen Trainer. „Fürs erste Jahr ist das schon okay“, so lautet Georgiadis‘ Fazit.

Die Schäftlarner brauchen einen Sieg, sonst geht es nach nur einem Jahr auf direktem Weg wieder hinunter in die A-Klasse. Um noch in die Relegation zu kommen, benötigt der TSV (24 Punkte) Schützenhilfe von einem der zwei vor ihm liegenden Klubs aus Krün (26 Punkte) und Benediktbeuern (25 Punkte), die im direkten Duell aufeinandertreffen und sich somit die Punkte gegenseitig wegnehmen. „Das ist unsere Chance, und wir werden alles daran setzen, sie zu nutzen“, sagt Hermann Lutz. Das Schäftarner Trainer-Urgestein hat diese Woche die Einheiten geleitet und übernimmt auch das Kommando für das letzte Saisonspiel. Mitfiebern wird laut Abteilungsleiter Alfred Ebbers unter den Zuschauern auch Klaus Fahrner. Der Trainer des Liga-Konkurrenten FC Kochelsee Schlehdorf übernimmt den TSV in der kommenden Saison – notfalls auch in der A-Klasse.  rst

SVM: Berger, Maier – Buchloh, Auer, Limm, A. Holzer, Manhart, Pflieger, Zachenbacher, Ehgartner, Schönacher, Schmid, Suttner, Kiefer, Pfatrisch, Georgiadis.

TSV: Kader stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

SV Krün - TSV Benediktbeuern (So., 15 Uhr)– Spannung pur herrscht im Kampf gegen den Abstieg in der Kreisklasse 3. Mittendrin stecken sowohl die Benediktbeurer als auch ihre Gastgeber zum Ausklang der Punkterunde. Für beide Vereine kann je nach Spielausgang alles passieren – direkter Abstieg, Relegationsspiele oder auch der sofortige Klassenerhalt. Letztendlich zählt hüben wie drüben nur ein Sieg. „Es war nach Lage der Dinge in den vergangenen Wochen unser Wunsch, ein solches Endspiel zu bekommen. Jetzt müssen wir die Situation nutzen und können die Rettung aus eigener Kraft schaffen.“ Bei einem Sieg wäre dazu allerdings auch eine Niederlage von Eglfing in Bad Kohlgrub erforderlich. Ansonsten müssen die Klosterdörfler in der Relegation weiter zittern. Coach Thomas Gärner sieht die Hausherren leicht favorisiert: „Krün hat einen Punkt mehr als wir und besitzt Heimrecht. Aber ich glaube an unsere Chance. Das ist eine 50:50-Partie.“ Ihm steht der gleiche Kader wie beim 4:0-Erfolg gegen Berg II zur Verfügung.  dh

TSV: Fr. Rest - F. Kiefersauer, Öttl, F. Deiser, Ketterl, B. Guggemos, Zelfel, Schandl, Teufel, A. Poschenrieder, Th. Pölt, St. Pölt, Veicht, B. Geiger.

1. FC Garmisch II - FC Kochelsee-Schlehdorf (So., 15 Uhr)– Bei der Garmischer Reserve beginnen bereits die Vorbereitungen auf die kommende Spielzeit. Im letzten Saisonspiel setzt Marcel Wollenberg daher verstärkt auf den Nachwuchs. Die vergangenen Wochen haben dem Trainer zu denken gegeben. Künftig baut der 35-Jährige ausnahmslos auf Kicker, die wirklich Lust verspüren, etwas zu bewegen und sich weiterzuentwickeln. „Jugend forscht – auf einer sehr professionellen Ebene“, benennt er die Planspiele des Klubs. Selbst Akteure aus dem jüngeren A-Jugend-Jahrgang stehen im Blickpunkt. Wollenberg will diese Spieler vom „Konzept des Herrenfußballs beim 1. FC überzeugen.“

In Schlehdorf richten sich die Blicke ebenfalls schon auf die nächste Runde. Mit Maxi Wagner als neuem Coach will der Verein ein „langfristiges Projekt“ in Angriff nehmen, sagt Christoph Weidehaas. Für den Sportlichen Leiter dient der Schlussakkord lediglich dazu, sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung „anständig“ aus der Saison zu verabschieden.  or

Quelle: Merkur.de

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