Bobenstetter lobt Gegner Eichstätt

Buchbach gastiert beim einzigen Bayern-Jäger

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Anton Bobenstetter ist sicher: Eichstätt darf nächste Saison im DFB-Pokal ran. 

Die großartige Auswärtsserie des TSV Buchbach von acht Spielen ohne Niederlage in Folge steht am 27. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern massiv auf dem Prüfstand:

Buchbach Die Mannschaft von Anton Bobenstetter und Andi Bichlmaier gastiert am Samstag um 14 Uhr beim Tabellenzweiten VfB Eichstätt, der eine überragende Saison spielt und als einzige Mannschaft den Münchner Jung-Bayern noch auf den Fersen ist.

„Die 120.000 Euro Startgeld für den DFB-Pokal kann Eichstätt schon mal einplanen, ich kann mir nicht vorstellen, dass es einer Mannschaft gelingt, die Eichstätter noch einzuholen“, sagt Bobenstetter angesichts der beeindruckenden Leistungen des Tabellenzweiten, der nach dem Winter aus vier Spielen schon wieder zehn Punkte geholt hat.

Von den letzten 18 Spielen hat die Mannschaft von Trainer Markus Mattes bei drei Unentschieden nur zwei verloren. „Die Eichstätter stehen hochverdient auf dem zweiten Platz, weil sie es einfach gut machen“, lobt Bobenstetter, der aber auch darauf hinweist, dass sich der Tabellenzweite in dieser Saison enorm verstärkt hat: Mit Atdhedon Lushi (Pipinsried) und Marcel Schelle (Seligenporten) kamen schon in der Sommerpause zwei Granaten, denen mit Michael Zant (1860 Rosenheim) und Bundesligaprofi Markus Steinhöfer (Darmstadt 98) die nächsten Kracher folgten.

Im Winter mussten die Eichstätter zwar Angreifer Yomi Scintu abgeben, holten sich mit Roussel Ngankam (zuletzt Rot-Weiß Essen) aber gleichwertigen Ersatz. Fabian Eberle ist auch in dieser Saison mit bislang 13 Treffer der beste Torjäger der Gastgeber.

Dass Rotsünder Thomas Leberfinger fehlt, bedauert Bobenstetter: „Gerade gegen Eberle hätte uns unser kopfballstärkster Spieler schon gut getan.“ Ein Fragezeichen steht hinter der Torhüterposition: Egon Weber muss weiterhin wegen einer Fingerquetschung passen, und Daniel Maus ist an Grippe erkrankt.

Bobenstetter würde Youngster Manuel Glasl ohne Bedenken ins kalte Wasser werfen. „Manuel trainiert super, wir wollen ihn ja zu einem Regionalliga-Torhüter aufbauen. Vielleicht muss er in Eichstätt ran.“ 

Quelle: Merkur.de

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