FVI-Coach Küntzel ratlos

TSV Buchbach: Mit Effizienz und Maus zum Sieg in Illertissen

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Ein bockstarker Daniel Maus war für Illertissen nur ein einziges Mal zu überwinden: Zu wenig um Buchbach in Bedrängnis zu bringen.

Das Schlachtenglück ist zurück beim TSV Buchbach: Die Rot-Weißen setzten sich am Freitagabend nach einem klasse Spiel 3:1 beim FV Illertissen durch und haben den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga zum siebten Mal in der Tasche.

Buchbach– „Wir haben unser bestes Saisonspiel gemacht“, rätselte Illertissens Trainer Marco Küntzel nach der Partie, in der die Illertaler extrem viel Ballbesitz und Top-Chancen hatten, aber immer wieder an Daniel Maus scheiterten. Die Buchbacher gingen mit ihrem ersten Angriff in Front, als FVI-Keeper Felix Kielkopf einen Angriff einleiten wollte, aber Christian Brucia in sein Abspiel spurtete und den Ball aus 30 Metern in Bedrängnis unter die Latte zirkelte. Und auch der zweite Angriff saß, als Sammy Ammari platziert ins linke Eck vollendete (15.).

Illertissen scheiterte aber immer wieder an der gut gestaffelten Buchbacher Abwehr, ehe Max Zeller in der 41. Minute den Ball in den Winkel schlenzte. Nach der Pause nahm die Überlegenheit der Hausherren zu, aber weder Burak Coban noch Felix Schröter konnten Maus überwinden, der in der 58. Minute gegen Schröter mit der Schulter klärte.

„Unglaublich! Im Eins-gegen-Eins ist Mausi einfach brutal stark. Da bleibt er eiskalt stehen, zuckt nicht einmal und ist dann zur Stelle“, so Trainer Anton Bobenstetter, dessen Team immer wieder Nadelstiche setzte. Wie bei einem Kopfball von Aleks Petrovic knapp über den Balken oder einer Hereingabe von Patrick Drofa, die Illertissen in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Ammari abfangen konnte.

„Illertissen steht sehr hoch, deswegen mussten wir extreme Wege machen, konnten diese aber auch mitgehen und haben so immer wieder für Entlastung gesorgt. Sonst hätten wir dem Druck auch nicht standgehalten. Nach leichtem Nieselregen und der Abkühlung war das Tempo brutal, aber der Sauerstoff war auch da, beide Mannschaften hatten extrem viel Luft“, so Bobenstetter. Bestes Beispiel war das 3:1, als Brucia 30 Meter zurücksprinten musste, um Markus Grübl auf der rechten Abwehrseite zu unterstützen. Nach der Balleroberung zog er einen 50-Meter-Spurt an und hatte das Auge für Ammari, der die Hereingabe artistisch verwandelte (77.).

Entschieden war damit noch nichts. Selbst in der 91. Minute, als Maus erneut mit einer Glanztat gegen Schröter den Anschlusstreffer verhinderte, hätte die Partie noch kippen können.


MICHAEL BUCHHOLZ

Quelle: Merkur.de

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