„Zwei Gesperrte und ein Verletzter ist schon eine bittere Nummer“

TSV Buchbach mit großer Personalmisere gegen den VfR Garching

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Der TSV Buchbach ist trotz der verletzten und gesperrten Spieler heiß auf den VfR Garching.

Bis zur 0:4-Niederlage in Aschaffenburg fügten sich die Puzzleteilchen beim TSV Buchbach zu einem recht ansehnlichen Bild zusammen.

Buchbach Doch vor der Partie am Freitag um 19 Uhr gegen den VfR Garching müssen die Trainer Markus Raupach und Andi Bichlmaier einige Bausteine ersetzen.

Mit Aleks Petrovic, der eine Gelbsperre absitzen muss, fehlt am 15. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern vor allem das Passepartout, das im defensiven Mittelfeld als Teilchenbeschleuniger ebenso wenig wegzudenken ist wie in der Offensive als Kugelhalter, der die Bälle festmacht. Markus Grübl, zuletzt immer wieder als rechter Zulieferer offensiv eingesetzt, hat in Aschaffenburg einen Nasenbeinbruch erlitten. Stefan Denk ist wegen einer Rotsperre raus.

„Zwei Gesperrte und ein Verletzter in einem Spiel ist schon eine bittere Nummer“, so Raupach, der weiterhin auf Jonas Wieselsberger, Marin Culjak und Moritz Sassmann verzichten muss. Wieselsberger hat nach seiner Adduktoren-Verletzung mit leichtem Lauftraining begonnen. Bei Culjak sind die muskulären Probleme nicht in Griff zu bekommen. Sassmann befindet sich im Aufbautraining.

Mit Christian Brucia und Patrick Walleth sind wenigstens der in dieser Saison so treffsichere Topsprinter und der allzeit bereite Wadlbeißer mit dem präzisen Standardfuß nach Gelbsperre und Grippe wieder zurück.

„Wir sind schon etwas lädiert, ja gezeichnet, und müssen schauen, dass wir unsere Stabilität wiederfinden“, sagt Raupach, zumal Maxi Hain und Thomas Leberfinger den Anfang der Trainingswoche erkrankt verpasst haben.

Zielsetzung des Buchbacher Trainers ist für den heutigen Freitag ein Punkt: „Wir leben im Hier und Jetzt. In unserer aktuellen Situation müssen wir am Boden bleiben und uns in Bescheidenheit üben. Wenn wir am Freitag einen Punkt holen, können wir uns als Sieger fühlen, weil wir Garching auf Distanz gehalten haben und unserem Konto ein weiteres Unentschieden hinzugefügt haben, das man zum Klassenerhalt braucht.“

Raupach weiß, dass der Druck bei den acht Punkte schlechter postierten Gästen deutlich höher ist, kann die Garchinger aber aufgrund ihrer sehr wechselnden Leistungen nur schwer kategorisieren: „Der Gegner hat mit seiner zentralen Achse unheimlich viel Qualität, ob sie diese Qualität nach 14-tägiger Pause auch auf den Platz bringen, werden wir sehen.“ Wenn’s am Ende „Schwein gehabt“ heißt, sollten die Rot-Weißen einen Punkt oder gar drei Zähler holen, ist selbiges wahrscheinlich längst verzehrt, denn der Grillmeister öffnet pünktlich um 18 Uhr den Kasten und schneidet die erste Portion auf.  

Quelle: Merkur.de

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