TSV Buchbach-Kicker gehen in Tracht zur Blutspende

O‘zapft is beim TSV Buchbach: Regionalliga-Kicker spenden Blut

Sie ließen sich anzapfen (oben, v. l.): Samed Bahar, Marin Culjak, Thomas Leberfinger, Andreas Bichlmaier; (unten, v. l.): Kalle Lappe, Tobi Sztaf, Manu Glasl und Jonas Wieselsberger.
+
Sie ließen sich anzapfen (oben, v. l.): Samed Bahar, Marin Culjak, Thomas Leberfinger, Andreas Bichlmaier; (unten, v. l.): Kalle Lappe, Tobi Sztaf, Manu Glasl und Jonas Wieselsberger.

Der TSV Buchbach hat unter dem Motto „O‘zapft is“ Blut gespendet. Spieler und Trainer des Regionalligisten erschienen in der Lederhose zur Blutspende.

Buchbach Unter dem Motto „O‘zapft is“ sind Spieler und Trainer in der Lederhose zum Blutspenden gegangen. „Das ist eine überragende Aktion von unseren Jungs“, freut sich Sportlicher Leiter Georg Hanslmaier.

Trainer Andreas Bichlmaier, der sich selbst auch anpieksen ließ, erklärt den Hintergrund: „Wir wollen Bewusstsein fürs Blutspenden bilden. Die Idee mit Lederhose zum Spenden zu gehen, beruht eher darauf, dass ja gerade in den nächsten Wochen eigentlich die ersten Volksfeste starten würden und so die Lederne zumindest bewegt werden kann, bis wir alle wissen, wie es mit diversen Veranstaltungen weitergeht. Außerdem passt in diesem Zusammenhang ja auch das Motto „O‘zapft is“ ganz gut. Und so hoffen wir den ein oder anderen zur Blutspende animieren zu können.“

Bichlmaier wirbt für mehr Blutspenden

Aktuell steigt zwar sowohl die Zahl der Blutspenden als auch die der Erstspender, auch weil Termine zum Blutspenden nicht der Ausgangsbeschränkung unterliegen, trotzdem ist der Bedarf oft höher als die Spendenbereitschaft. „Vielleicht finden sich ja gerade in diesen Zeiten auch Menschen, die dann dauerhaft zu Spendern werden. Auch bei uns waren die meisten Erstspender und positiv überrascht, wie unkompliziert das abläuft, wobei die Spieler in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnorte gespendet haben“, so Bichlmaier.

Bei gesunden Erwachsenen werden maximal 500 Milliliter Blut abgenommen. Männer dürfen mit jeweils acht Wochen Abstand, Frauen mit zwölf Wochen ihr Blut spenden. Weitere Infos rund ums Thema finden sich unter www.Blutspendedienst.com.

Bichlmaier: „Man tut nicht nur etwas Gutes, sondern hat auch noch den positiven Nebeneffekt, dass das Blut kostenlos auf Krankheitserreger untersucht wird. Außerdem senkt regelmäßiges Blutspenden den Blutdruck.“  

Text: buc

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare