TSV-Coach: „Von unten wächst alles nach oben“

Buchbach - Nur gewinnen kann der TSV Buchbach, der als Bayernliga- Schlusslicht beim Titelaspiranten und in diesem Spiel klaren Favoriten, dem FC Ismaning antritt.

Das Schlusslicht gastiert beim Vizemeister. Die Konstellation fürs heutige Spiel der Fußball-Bayernliga zwischen dem FC Ismaning und dem TSV Buchbach ist eindeutig: Die Gastgeber sind klarer Favorit, wenn ab 18.30 Uhr der Ball rollt. „Einen Punkt wollen wir schon holen. Alles andere wäre vermessen“, erklärt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.

Nach der 3:4-Pleite gegen Großbardorf ist Buchbach die einzige Mannschaft der Liga, die nach vier Runden noch auf den ersten Dreier wartet. „In unserer Situation ist eine Mannschaft wie Ismaning, der von 15 der 18 Bayernliga- Trainer als Meisterfavorit getippt worden ist, ein brutaler Gegner“, sagt Bobenstetter. Er weiß aber auch, dass der Druck auf Ismaning nach dem durchwachsenen Start mit fünf Punkten aus vier Spielen auch erheblich ist. „Die Ismaninger dürfen, gemessen an ihrer eigenen Erwartungshaltung, natürlich auf keinen Fall gegen uns verlieren. Mir persönlich wäre es lieber, wenn die Ismaninger bisher alles gewonnen hätten, dann bestünde die Möglichkeit, dass sie uns unterschätzen. Aber unter den jetzigen Voraussetzungen wird Ismaning alles für den Sieg tun.“

Zuschauerrekord in Ismaning

Noch dazu, weil es für die Mannschaft von Frank Schmöller wohl den Besucherrekord der Saison geben wird. Etwa 600 Zuschauer werden erwartet, die Hälfte allein aus Buchbach. Schließlich ist Ismaning geographisch gesehen mit Rosenheim der nächste Nachbar. Für den nach seinen Patzern verunsicherten Torhüter Sandro Volz wird heute Lukas Rieder zwischen den Pfosten stehen. Der Keeper war in den vergangenen Wochen öfter mal verletzt (Knöchel, Schulter, blaues Auge), hat sich aber jetzt fit gemeldet und soll seiner Mannschaft ein sicherer Rückhalt sein. Aller Voraussicht nach kommt auch Hannes Hain in die Mannschaft. „Einer wie Hannes kann mit seiner Kampfkraft die Abwehr stabilisieren. Nach zwei Spielen mit je vier Gegentoren haben wir das bitter nötig. Außerdem tun uns kämpferische Elemente gut, zuletzt waren unsere Auftritte doch ein wenig brav“, weiß der Coach. Dass die aktuelle Situation nicht lustig ist, liegt auf der Hand, aber der erfahrene TSV-Trainer, der im vergangenen Jahr mit Markt Schwaben in fast der gleichen Situation gesteckt ist und dann das Feld von hinten aufgerollt hat, bewahrt die Ruhe: „Wir wussten, dass es schwer werden würde. Die Mannschaft muss erst noch wachsen. Jetzt sind wir unten, aber von unten wächst alles nach oben. Auch wenn das manchmal etwas dauert. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir den Klassenerhalt schaffen.

von Michael Buchholz

Quelle: fussball-vorort.de

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