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TSV Dorfen: Ergebnisse gut, aber Trainer grantig - „es läuft alles andere als rund“

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Von: Hermann Weingartner

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Christoph Deißenböck musste seinen Vorbereitungsplan mehrfach umstellen.
Christoph Deißenböck musste seinen Vorbereitungsplan mehrfach umstellen. © TSV Dorfen

Christoph Deißenböck spricht von einer Krise beim TSV Dorfen. Vor dem Start in die Bezirksliga-Saison stören viele Ausfälle den Vorbereitungsplan.

Dorfen – Die Fußballer des TSV Dorfen stecken mitten in der Vorbereitung auf die neue Bezirksliga-Saison in er Gruppe Ost. Gut zwei Wochen vor dem Saisonauftakt sagt Trainer Christoph Deißenböck im Gespräch mit der Heimatzeitung: „Es läuft aktuell alles andere als rund. Ich bin sehr unzufrieden.“ Es würden zwar die Ergebnisse passen und die Testspiele auch.

Was den Coach aber gar nicht ins Konzept passt, ist, „dass ich wegen zahlreicher Ausfälle ständig meinen Vorbereitungsplan verändern muss“.

Deißenböck erzählt, er müsse momentan mit fünf verletzten Spielern sowie weiteren Ausfällen wegen Corona klarkommen – „und dann ist noch ständig wer nicht da“. Diese Situation sei gerade „sehr ärgerlich“. Für den Saisonauftakt am 31. Juli zuhause gegen den TuS Raubling werde der TSV Dorfen trotzdem „eine gute Truppe auf den Platz bringen, weil das die Qualität im Kader hergibt“. Bis zum ersten Punktspiel rechnet Deißenböck mit keinem oder vielleicht einem Rückkehrer aus der Verletztenriege. Am Samstag, 16. Juli, beim Test auswärts gegen die BSG Taufkirchen (16 Uhr) werden sieben Spieler fehlen. Für nächsten Mittwoch, 20. Juli, beim Auftakt der Toto-Pokal-Kreisrunde in Kirchasch werde der TSV „mit der ersten Besetzung auflaufen. Da gibt’s keine Experimente“, betont Deißenböck.

Zwischenzeitlich hat der TSV gegen den FC Neuhadern gespielt. Nicht weil der Test 2:1 (2:0) verloren ging – Neuzugang Leon Eicher hatte den 1:2-Anschlusstreffer erzielt (80.) – sei das Spiel im Münchner Westen „eine Frechheit“ gewesen, sondern wegen dem Platz. Deißenböck habe sich zusammen mit der ganzen Mannschaft sehr geärgert, denn ausgemacht gewesen sei ein Spiel auf Rasen. Gekickt wurde aber bei mindestens 30 Grad auf einem „ewig kleinen Kunstrasenplatz“. Wirklich neue Erkenntnisse gab es da keine, dafür aber wieder einen Verletzten.

Deutlich besser lief es dann am Samstag beim Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen. Dort wurde der Bezirksligist FC Garmisch-Partenkirchen in einer spielerisch schlechten ersten und einer guten zweiten Halbzeit 3:2 (0:1) geschlagen, die Tore hatten Gerhard Thalmaier (1:1), Alexander Heilmeier (2:1) und Yusuf Mutlu (3:2) geschossen. „Das war ein superschöner Ausflug“, erzählt Deißenböck – mit einer Wanderung durch die Partnachklamm und einem gemütlichen Hüttenabend. (prä)

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