Bezirksliga Ost

Dorfener Dilemma: „Vier Punkte aus sieben Spielen sind zu wenig“

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Marco Zöller hat sich für ein halbes Jahr in die Niederlande verabschiedet.

„Und täglich grüßt das Murmeltier“, sagte Dorfens Sportlicher Leiter Markus Listl nach der jüngsten 1:4-Niederlage des TSV bei der SpVgg Haidhausen.

Dorfen – Die vier Niederlagen, die man in dieser Saison kassiert habe, seien nämlich alle nach dem gleichen Muster abgelaufen. am Sonntag (14.30 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Reichertsheim „wollen wir den Bock umstoßen“.

Erst einen Sieg haben die Dorfener in dieser Saison bislang eingefahren, beim 3:1 gegen Waldkraiburg. Den vierten Zähler hat der TSV beim 3:3 in Forstinning geholt. Auf der anderen Seite stehen beim Tabellenvorletzten vier Niederlagen in der Bilanz, zwei waren zuletzt ziemlich deftig – 1:6 in Freilassing und 1:4 bei Haidhausen. „Es hört sich zwar komisch an, aber es waren immer enge Spiele“, beteuert Listl. „Gegen Freilassing und Haidhausen waren wir immer ganz nahe am 2:2 und haben am Schluss dann noch die Tore kassiert.“ Und genau hier liegt das Dorfener Problem. „Wir müssen unsere Konzentration verbessern und vorne die Chancen verwerten“, resümiert der Sportliche Leiter. „Und da wir wissen, was wir falsch gemacht haben, werden wir das auch abstellen.“ Er nimmt auch den Druck von der Mannschaft, der er keinen Vorwurf machen will. „Sie bemühen sich ja wirklich, aber im Moment klappt es halt nicht so wie gewünscht.“ Listl bekennt ganz offen: „Vier Punkte nach sieben Spielen sind ganz klar zu wenig.“ Für ihn ist jetzt wichtig, „dass wir Ruhe bewahren, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder läuft“.

Möglichst schon gegen Reichertsheim soll die Wende kommen, wenngleich der Tabellendritte „mit viel Selbstbewusstsein kommt, denn die haben einen Lauf“, wie Listl weiß. Nach zwei sieglosen Spielen zum Auftakt folgten vier Siege und ein Unentschieden. Seine Vorgabe: „Wir wollen das Heimspiel gewinnen.“

Nicht mehr im Dorfener Kader ist Marco Zöller, der sich für ein Semester zum Studium in die Niederlande verabschiedet hat. Verstärkung wird es vorerst nicht geben. „Wir können es uns nicht leisten wie Altenerding, dass wir noch zwei Vertragsamateure verpflichten“, meint Listl augenzwinkernd und fügt lachend an: „Wir haben schon genug.“.

TSV-Kader:

Wolf, Gunderlach, Hellfeuer, Hänle, Heilmeier, Wetzel, Hartl, Hönninger, Bauer, Mittermaier, Pete, Mutlu, Haberl, F. Zöller, Thalmaier, Petermeier.

wk

Quelle: Merkur.de

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