TSV-Coach Baumgärtner: „Erste Diagnose sieht wohl nach Kreuzbandriss aus“

Ebersberg mit torlosem Remis in Taufkirchen – Sorge um Kadir Kir

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Der TSV Ebersberg sorgt sich um Kadir Kir. Laut TSV-Trainer Heiko Baumgärtner lautet die erste Diagnose wohl Kreuzbandriss.

Auf holprigem Geläuf trennen sich die abstiegsbedrohte BSG Taufkirchen und der TSV Ebersberg torlos, aber nicht ganz ohne Nachwehen. Die Art und Weise wie Ebersbergs Abwehrspieler Kadir Kir in den Schlussminuten der Bezirksliga-Partie mit Unterstützung vom Platz humpeln musste, beunruhigte sowohl seinen Trainer als auch TSV-Physiotherapeut Florian Fischer.

„Kadir hat sich das Knie verdreht und die erste Diagnose sieht wohl nach Kreuzbandriss aus“, sagte Heiko Baumgärtner. Der Gästecoach muss wohl ausgerechnet jetzt um „einen der besten Außenverteidiger der Liga“ bangen, wo sich seine Defensive im Vergleich zur Vorwoche fast schon wieder sattelfest präsentierte. Lediglich nach 15 Spielminuten durfte sie sich bei ihrem Schlussmann Marinus Pohl und dessen Abgeklärtheit in Eins-gegen-eins-Situationen dafür bedanken, dass man das ausgiebige Mittelfeldgeplänkel in Durchgang eins schadlos überstand.

„Wir waren das letzte Mal im November auf Rasen, das war eine gewaltige Umstellung für uns und hier ist auch noch jeder Ball gehoppelt, gehoppelt, gehoppelt“, sah Baumgärtner seinen Schützlingen das ein oder andere Luftloch nach. Nach 25 Minuten konnte der freistehende Christopher Lechner zumindest das Großchancen-Verhältnis ausgleichen, als er aus zwölf Metern an BSG-Keeper Schlerf scheiterte. Die Eber versprühten bis zum Pausentee einen Hauch mehr Dominanz, wurden aber durch Georg Münch nur noch zweimal halbgefährlich.

Ganz anders in Minute 70, als der mitgereiste Gästeanhang bereits den Torschrei auf den Lippen hatte: Florian Kösters wuchtigen Flugkopfball rotierte sich jedoch vom Innenpfosten zurück ins Spielfeld. „Ein Taufkirchener hat wohl hinterher gemeint, dass der Ball drin war“, so Baumgärtner, „physikalisch war das jedenfalls ein ganz komischer Drall.“

Einen überraschenden Dreh sollte die Partie in der Schlussphase nicht mehr bekommen, sodass der TSV-Trainer mit dem Remis „gut leben“ und stolz auf den Fortbestand einer einmaligen Serie verweisen konnte: „Wir bleiben damit als einzige Mannschaft der Liga auswärts ungeschlagen.“

Quelle: Merkur.de

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