TSV-Trainer Baumgärtner: Es wäre „eine Megasache für uns“

Eber-Ziel: Partycrasher in der Kultspielstätte beim TSV Buchbach

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Geht’s wieder? Ebersbergs Trainer Heiko Baumgärtner (l.) muss nicht nur auf eine Verletzte verzichten. Es gilt, auch den Kader der Reserve im Abstiegskampf zu stärken.

Der TSV Ebersberg will beim TSV Buchbach den Partycrasher spielen und der Reserve des Regionalliga-Teams den vorzeitigen Klassenerhalt vermiesen. 

Vier Tage nach der Auswärtsreise zum Ligaprimus Ampfing macht sich der Tross des TSV Ebersberg heute (30. April) um 17 Uhr schon wieder auf die Socken. Es geht zum Nachholspiel gegen den TSV Buchbach II und damit in eine echte Kultspielstätte der Regionalliga Bayern (Anstoß 19.45 Uhr). „Eine feine Geschichte für unsere Jungs, und ich hoffe, dass es sich auch einige unserer Fans nicht nehmen lassen, Eber-Stimmung in einem Regionalliga-Stadion zu machen“, sagt TSV-Trainer Heiko Baumgärtner. „Auch wenn Ebersberg bei den Zuschauern vielleicht nicht so zieht wie zuletzt 1860 München“, rechnet Baumgärtner durchaus mit überdurchschnittlichem Zuschauerinteresse am Vorabend des 1. Mai. Mit einem Heimsieg könnte der TSV Buchbach nach seinem Regionalliga-, nun auch sein Bezirksligateam für die nächste Spielzeit absichern.

Darum vermuten die Kreisstädter punktuelle Viertliga-Verstärkungen im Buchbacher Kader. „Schade für uns und schwer einzuschätzen, weil man nicht weiß, wie sie letztlich auftreten“, so Baumgärtner, der aber auch ohne personelle Aufwertungen die Buchbacher Heimmacht von zuletzt drei Siegen in Reihe hervorhebt. Während sich die Heimelf also auf eine „Rettungsparty“ einstimmt, verfolgen die bereits gesicherten Eber andere Rest-Ziele. Trotz Verletzungssorgen und den die eigene Startelf limitierenden Abstiegskampf der Reserve. „Wenn du gewinnst, bist du Vierter“, rechnet der Trainer vor. „Als Zwischenschritt wäre das eine Megasache für uns und mehr als wir vor der Saison erwartet hätten.“ Baumgärtner fände es schade, „hinten raus etwas abzuschenken, ohne alles dafür zu tun“ und setzt auch bei den Rückkehrern Maxi Volk und Thomas Peschke auf die voll ausgelebten Grundtugenden des Fußballs sowie „einen Tick mehr Effizienz“. Nur dann könnten die Eber vom angedachten Partyhelfer zum Partycrasher mutieren.

Quelle: Merkur.de

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