Heimspiel gegen FC Schwabing

TSV-Eching-Trainer Lösch erwartet Schwerstarbeit gegen Tabellenführer

Favoritenrolle, nein danke: Echings Trainer Lösch warnt vor den erstarkten Schwabingern. 

Eching Der TSV Eching empfängt am Samstag (Anpfiff: 15 Uhr) als Tabellenführer der Bezirksliga Nord den FC Schwabing. Von einer Favoritenrolle will Zebras-Trainer Gerhard Lösch jedoch nichts wissen: „Als ich gesagt habe, dass es gegen Schwabing eklig wird, wurde ich belächelt. Ich bin mir aber sicher, dass ich recht behalten werde.“

Lösch hat die letzten Auftritte des Gegners aufmerksam beobachtet und festgestellt: Der FC Schwabing aus dem Jahr 2020 hat mit dem Team der Vorrunde nicht viel gemeinsam. Nach acht Spieltagen lag die Torbilanz bei 4:6 Treffern – im Schnitt fiel bei den Spielen mit FCS-Beteiligung also nur knapp mehr als ein Treffer (1,25 Tore pro Spiel). Doch nun wird gekleckert, nicht mehr geklotzt: Ab dem neunten Saisonspiel versuchten es die Schwabinger mit mehr Risiko. In den 15 Spielen seitdem fielen durchschnittlich 4,2 Tore (Torbilanz 33:30). Unter Trainer Fabian Herrmann (zuvor Co-Trainer beim SE Freising), der nach dem 16. Spieltag von Tarik Sarisakal übernommen hatte, verlor der FCS nur zweimal. Den Niederlagen stehen vier Siege und zwei Remis gegenüber. Zuletzt bejubelten die Schwabinger einen 4:1-Sieg gegen Feldmoching. „Feldmoching schlägt man nicht im Vorbeigehen. Auch beim 4:0 in Sulzemoos waren sie stark. Das 1:5 in Schwaig war ein Ausrutscher“, sagt Trainer Lösch.

Für die Echinger bedeutet dies Arbeit. Fehlen wird Kapitän Thomas Niggl, der auf eine Hochzeit eingeladen wurde, Flo Höltl muss wegen Wadenschmerzen pausieren. „Wir müssen die Mannschaft gegenüber dem Moosinning-Spiel umbauen“, sagt Lösch. Er will nach dem 3:3 im Spitzenspiel beim FCM wieder über drei Punkte jubeln. „Klar, wir brauchen einen Sieg“, so der TSV-Coach, „ein Spaziergang wird das aber nicht“.  

(stm)

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare