FUSSBALL-BEZIRKSLIGA

TSV Eching vor dem Dornach-Spiel: „Keine weiteren Ausfälle – das ist schon mal nicht schlecht“

Spielszene mit Louis Kleindienst links vom TSV Eching.
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Sie brauchen Tore und Punkte: Louis Kleindienst (l.) und die Echinger Fußballer bekommen es am Donnerstagabend mit dem wiedererstarkten SV Dornach zu tun.

Bezirksliga-Schlusslicht TSV Eching steht mit dem Rücken zur Wand – und ausgerechnet jetzt geht’s zur Mannschaft der Stunde.

Eching – Den TSV Eching und den SV Dornach trennen aktuell sechs Punkte und vier Tabellenplätze. Doch die Unterschiede zwischen den beiden Teams könnten vor dem Duell am Donnerstag (19.30 Uhr) in Dornach nicht größer sein: Die Zebras sind nach sechs sieglosen Spielen bis auf den letzten Rang abgerutscht, während der SVD die Mannschaft der Stunde ist. Zehn Punkte aus dem vergangenen vier Partien sind nah am Maximum und verdeutlichen, was die Truppe von Trainer Toni Plattner in Bestbesetzung leisten kann.

Der SV Dornach ist längst in die Erfolgsspur zurückgekehrt

Die Dornacher waren in den ersten Wochen der Saison personell gebeutelt: Manuel Ring und Robert Rakaric – zwei Schlüsselspieler der Offensivabteilung – gehörten zu den Akteuren, die nicht regelmäßig auflaufen konnten. Ladehemmung war die Folge. Nach nur einem Tor und drei Punkten an den ersten fünf Spieltagen brauchte Trainer Plattner ein Fernglas, um die Aufstiegsplätze zu sehen. Er korrigierte das Saisonziel. Danach trudelten nach und nach die Kicker ein, die den SVD zu einem Topteam der Bezirksliga Nord machen.

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Die Ergebnisse waren wieder so, wie sie der Tabellenfünfte der vergangenen Spielzeit gerne sieht. Die Dornacher holten ihren ersten Saisonsieg am achten Spieltag. Es folgten sieben Zähler aus drei Partien, zuletzt gab es einen 3:2-Sieg beim TSV Rohrbach. Die Plattner-Elf ist heiß – auch, weil Felix Partenfelder, Ring und Rakaric immer besser in Fahrt kommen: Aktuell steht Partenfelder bei sechs Buden. Ring ist mit fünf Toren in acht Einsätzen nicht weit weg, und Rakaric hat nach sechs Spielen drei Treffer.

Echinger Offensiv-Dilemma: Der beste Torschütze ist ein Innenverteidiger

Echings bester Torschütze hat drei Tore auf dem Konto und heißt Luka Topic. Ein Innenverteidiger. Das zeigt das Dilemma der Zebras in dieser Saison. Topic geht bei Standards mit nach vorne und gehört zu den gefährlichsten Verteidigern der Liga, doch aus dem Spiel heraus läuft bei den Echingern wenig bis gar nichts. Erst neun erzielte Tore sind es nach zwölf Partien, als einziges Team der Liga hat das Schlusslicht noch nicht zweistellig getroffen.

„Uns fehlt ein Stürmer, der in einer Saison zehn bis 15 Tore schießt“, sagte Trainer Michael Schütz schon vor Wochen. Kurzfristig wird sich daran nichts ändern. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, betont Co-Spielertrainer Alexander Günther. Er weiß um den Lauf des Gegners – aber: „Wir brauchen drei Punkte.“ Die Personalsituation ist unverändert zum vergangenen Spiel, der 0:2-Niederlage gegen den FC Alte Haide. „Keine weiteren Ausfälle – das ist schon mal nicht schlecht“, berichtet Günther.

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