Eintracht wartet seit drei Spielen auf einen Sieg

Eintracht Karlsfeld will TSV Wasserburgs Erfolgsserie ein Ende setzen

TSV Eintracht Karlsfeld, TSV 1880 Wasserburg, Kubilay Celik
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Ohne Stammspieler Kubilay Celik bestreitet Karlsfeld das Match gegen die Überflieger aus Wasserburg.

Eintracht Karlsfeld geht als klarer Außenseiter in das Heimspiel am Samstag gegen den Tabellenführer TSV Wasserburg. Die Gäste stehen vor ihrem fünften Aufstieg in Folge. Was sensationell klingt, eigentlich aber gar keine Überraschung ist.

Keine Frage, es ist beeindruckend, was die Wasserburger in den vergangenen Jahren abgeliefert haben. Am Ende der Saison 2014/2015 stieg der TSV aus der A-Klasse in die Kreisklasse auf. Danach ging es ohne Umwege rauf bis in die Landesliga. Und auch die scheint nur ein Zwischenstopp zu sein, denn das vom ehemaligen Zweitliga-Profi Leo Haas (Augsburg, Fürth, Ingolstadt) trainierte Team steht nach 24 Spielen mit sieben Punkte Vorsprung auf den SE Freising an der Tabellenspitze.

Angesichts der Qualität im Kader der Wasserburger ist das keine Überraschung. Im Aufgebot des Aufsteigers tummeln sich Spieler, die in den vergangenen Jahren Stammkräfte in der Regionalliga waren. Beim 3:0-Sieg im Spitzenspiel gegen Freising am vergangenen Spieltag standen fünf Spieler in der Startelf, die schon zwei Ligen höher aufgelaufen sind.

Das Herzstück des Vereins bilden die Haas-Brüder: Trainer Leo, Abwehrchef Matthias sowie Mittelfeldspieler und Kapitän Dominik. Letzterer wurde mit Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm A-Jugend-Meister mit dem FC Bayern, stand im Zweitliga-Kader der SpVgg Unterhaching, entschied sich aber gegen eine Profikarriere und für ein Studium.

Der 33-Jährige ist mit zwölf Toren der beste Wasserburger Torschütze in dieser Saison. Vor einer großen Karriere stand auch Matthias. Der 28-Jährige und jüngste der Haas-Brüder wurde 2007 an der Seite von Toni Kroos mit Deutschen U 17-Nationalmannschaft Dritter bei der Weltmeisterschaft, er entschied sich nach Jahren im Nachwuchs des FC Bayern sowie der zweiten Mannschaft des Hamburger SV aber ebenfalls gegen eine Profikarriere. Der Verteidiger hat in dieser Saison acht Tore erzielt – ein Topwert.

Das Resultat der Qualität: Die Wasserburger steuern direkt auf den nächsten Aufstieg zu.

„Gegen Wasserburg in dieser Form zu bestehen, wird eine große Herausforderung“, sagt Karlsfelds Trainer Sebastian Stangl nach einem Blick auf die jüngsten Ergebnisse des Gegners: Von den letzten sieben Ligaspielen gewann Wasserburg sechs – jeweils zu null. Nur bei der 0:1-Niederlage in Hallbergmoos Mitte November kassierte der TSV ein Gegentor.

Die drei Spiele seit der Winterpause gewann der Spitzenreiter jeweils mit 3:0. „Die Ergebnisse sind mehr als überzeugend“, sagt Stangl.

Die Karlsfelder Eintracht hängt seit dem 3:0-Sieg gegen Moosinning im ersten Spiel nach der Winterpause durch. Seitdem gab es zwei Niederlagen und das torlose Remis am vergangenen Wochenende in Töging.

Der Trend spricht vor dem Aufsteiger-Duell nicht für die Eintracht, zumal mit Fabian Schäffer, Kubilay Celik und Marko Juric wichtige Spieler fehlen. „Für uns wird es eine große Herausforderung. Wichtig ist, dass die Mannschaft diese besonderen Spiele annimmt und an ihr Maximum kommt“, so der Eintracht-Trainer weiter.

Quelle: Merkur.de

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