Raqi fällt mit Knieverletzung aus

Eintracht Karlsfeld verstärkt sich mit Burkibar Cisse

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Willkommen in Karlsfeld: Der sportliche Leiter des TSV Karlsfeld, Michael Lang, überreicht Neuzugang Burkibar „Burki“ Cisse ein Trainingstrikot. 

Mit Burkibar Cisse geht der TSV Eintracht Karlsfeld in das Auswärtsspiel bei der SpVgg Landshut am Samstag. Dank des Zugangs ist der Tabellenzweite in der Offensive qualitativ und in der Breite sehr gut aufgestellt.

Das sollte sich auszahlen in Landshut, wo die Eintracht etwas gerade rücken will. Als am vergangenen Spieltag im Heimspiel gegen Kastl (2:1) die 80. Minute angebrochen war, machte sich ein Spieler für seine Einwechslung bereit, von dem nur die Zuschauer wussten, die sich intensiver mit der Eintracht auseinandersetzen. Wenige Minuten bekam der 26-jährige Offensivspieler erstmals Szenenapplaus. „Fabi Schäffer hat beim Spielstand von 2:1 einen langen Ball vom eigenen Sechzehner zur gegnerischen Eckfahne geschlagen. Burki hat zum Sprint angezogen, den Ball erobert und zwei Gegner ausgespielt. Am dritten ist er hängen geblieben, mit seinem Einsatz hat er aber wichtige Zeit rausgeholt“, schilderte Karlsfelds sportlicher Leiter Michael Lang die Szene, mit der sich Cisse beim Eintracht-Publikum vorgestellt hat.

Die Aktion veranschaulicht in Langs Augen die Qualitäten Cisses sehr gut: „Burki ist körperlich enorm stark und gut am Ball. Er setzt sich für die Mannschaft ein und kann in der Offensive alle Positionen spielen. Der Konkurrenzkampf lebt.“

Cisse spielte in der vergangenen Saison aus beruflichen Gründen bei einem Landesligisten aus Düsseldorf, davor sammelte er beim SV Pullach Bayernliga- und bei Türkgücü München Landesliga-Erfahrung. Der Wechsel nach Karlsfeld kam zustande, weil Cisse wieder nach München zog. „Türkgücü kam als Regionalligist nicht mehr in Frage. Er hat die Landesligisten angeschaut und dann bei uns mittrainiert. Und er hat überzeugt – sportlich wie menschlich“, so Lang. Dann fügt er an: „In Landshut zahlt sich aus, dass wir uns vorne verstärkt haben.“

Raqi fällt mit Innenbandriss aus

In der Auswärtspartie bei der „Spiele“ und in den kommenden Wochen wird Fitim Raqi fehlen. Der Offensivallrounder hat sich einen Innenbandriss im Knie zugezogen. „Das tut uns extrem weh, weil Fitim ein wichtiger Spieler ist und in den letzten zwei Wochen sehr stark gespielt hat“, sagte Lang über Raqis Ausfall.

Auf der Sechserposition wird es ebenfalls eine Veränderung geben, da sich Fabian Schäffer in den Urlaub verabschiedet hat. Schäffer hatte mit Marko Juric in den vergangenen Partien das Zentrum dicht gemacht, sein Ausfall zwingt das Eintracht-Trainerduo Jochen Jaschke und Sebastian Stangl zum Umbau.

„In der Defensive sind die Trainer zur Kreativität verdonnert“, sagte Lang, denn auch Tobias Pontow, Marko Huber und Fabio Palermo fallen weiterhin aus. Und das vor der Partie in Landshut, wo die Eintracht nicht nur ihre Tabellenposition (punktgleich mit Spitzenreiter Freising) verteidigen will, sondern etwas gutzumachen hat. Ende April der vergangenen Saison bekamen die Karlsfelder bei ihrer 2:6-Niederlage die Offensivstärke der „Spiele“ zu spüren. „Wir haben am Spieltag davor den Klassenerhalt geschafft, die Luft war raus“, erinnert sich Lang. Und ergänzt: „Wir haben uns gegen sie aber meistens schwer getan. Sie spielen aggressiv und können kicken. Wir müssen konzentriert sein, denn wir wollen weiter punkten – und wieder besser kicken als in den letzten Spielen.“

Und damit auch eine Botschaft nach Hallbergmoos senden. „Die Hallbergmooser meinten nach unserem 4:4 bei ihnen, sie seien genervt von unserem Glück. Ich bin der Meinung, dass man sich das Glück erarbeiten muss. Das machen wir, dazu sind wir vorne immer gefährlich“, sagte Lang. Er würde sich aber nicht beschweren, wenn der Ball in Landshut in den entscheidenden Spielsituationen für die Karlsfelder Eintracht springt.

Quelle: Merkur.de

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