Sparkassencup Rosenheim

TSV Emmering im Kampf um den Sparkassenpokal

Mannschaftsfoto des Hallenteams vom TSV Emmering

Der TSV Emmering hat es in Rosenheim beim Sparkassencup in die Endrunde geschafft. Ziel ist es, die dreijährige Dauerregentschaft des TSV 1860 Rosenheim abzulösen.

Emmering – Zum dritten Mal in den vergangenen fünf Jahren hat der TSV Emmering den Sprung in die Endrunde des 42. Rosenheimer Sparkassenpokals geschafft. Die besten sechs aus anfangs 36 Teams spielen heute Abend in der Gabor-Halle nach dreijähriger Dauerregentschaft des TSV 1860 Rosenheim definitiv einen neuen Hallenkönig aus. Getreu der Heroldsformel: „Der König ist tot, es lebe der König.“

Da der favorisierte Regionalligist punktlos und bereits nach zwei Partien überraschend früh in der Zwischenrunde aus dem Rennen war, dürften die sechs Finalisten diesmal mit besonders großen Augen in Richtung Pokal schielen. Diesmal aber von einer gar „schwächeren Konkurrenz“ auf die Thronfolge zu sprechen, käme Emmerings Pressesprecher Manuel Sedlmaier freilich nicht in den Sinn. „Aber das ist jetzt die große Chance für alle anderen. So ein Titel wäre schon mal schön und noch so ein krönender Abschluss“, sagt er und kann sich ein vorfreudiges Grinsen dann doch nicht verkneifen.

Die Leistungskurve zeigt für die TSV-Mannschaft um Trainer Hans Weiß jedenfalls (rechtzeitig) steil nach oben. Nach einer mühsamen Qualifikation für die Zwischenrunde sowie einer Derbypleite gegen Anzing zum Auftakt, fanden die neu sortierten und stark verjüngten zwei Reihen immer besser zusammen und setzten sich mit drei Siegen in Serie souverän und als Gruppensieger gegen den SVA, Bad Endorf und Vorjahres-Finalist Westerndorf durch.

Dieser Siegeswille ist gleich zum Eröffnungsspiel des heutigen Abends gefragt, wenn Emmering um 18 Uhr auf den FC BiH Rosenheim trifft. „Die Bosnier haben gute Hallenkicker, die das in den Käfigen von Rosenheim gelernt haben und als Kreisklassist befreit aufspielen können“, zählt Sedlmaier aber eher den zweiten Konkurrenten in der Dreiergruppe zum engsten Kreis der Titelanwärter. Gerade weil man Bezirksligist Bad Endorf aber schon in der Zwischenrunde mit 1:0 besiegen konnte, wähnt Sedlmaier die Pfarrbachkicker „auf Augenhöhe“ mit den Kurstädtern – und letztlich wohl gemeinsam im Halbfinale. „Das sollte schon drin sein und ist unser Minimalziel.“

Dort würde sich Sedlmaier entweder über ein Kreisliga-Duell mit Bad Aibling oder Prien freuen. „Denn mein Traumfinale ist Ostermünchen gegen Emmering.“ Beim Aufeinandertreffen der traditionell beiden größten Fanlager in der Halle, die auch noch Partnervereine sind, „würde die Halle explodieren“. Egal ob Halb- oder Traumfinale. Für ein paar extra Dezibel Rückenwind aus dem grün-weißen Fanblock wird Manuel Sedlmaier, wie bei jeder Endrunde, die große Trommel ankarren. Schlagen will er sie aber nicht mehr unbedingt selbst. „Da will ich jetzt mal ein paar Junge ranführen.“

Quelle: Merkur.de

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