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Jugend forsch: TSV Erling-Andechs zieht erfreuliches Fazit zur Winterpause

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Ein Beispiel für die funktionierende Jugendarbeit des TSV Erling-Andechs: Johannes Gawellek (l.).
Ein Beispiel für die funktionierende Jugendarbeit des TSV Erling-Andechs: Johannes Gawellek (l.). © Andrea Jaksch

Der TSV Erling-Andechs freut sich über einen breiten Kader und erfolgreiche Jungspunde. Nur in den schwierigen Spielen ist noch Luft nach oben.

Erling – Die Bilanz des TSV Erling-Andechs zur Winterpause lässt sich in einem Wort zusammenfassen: konstant. Gegen alle Mannschaften der A-Klasse 5, die nicht zu den ersten Vier der Tabelle gehören, gewann das Team von Trainer Bernd Öhler und Abteilungsleiter Thomas Wandinger und festigte damit seinen Anspruch, eine Topmannschaft in der Liga sein zu wollen.

Allerdings hat der Tabellenzweite ein großes Manko. „Gegen die Mannschaften, die ebenfalls im Aufstiegskampf sind, gewinnen wir eben nicht“, sagt Wandinger. In den Duellen mit den Topteams war der TSV nicht immer unbedingt die schlechtere Mannschaft, zog aber in bisher jeder Partie den Kürzeren. So steht eine Bilanz von zwölf Siegen und vier Niederlagen nach 16 Spielen zu Buche.

„Die vier Mannschaften, die man vorne erwartet hat, sind auch vorne“, sagt Wandinger. Dießen, Erling, Königsdorf und Haunshofen waren schon vor der Saison als Favoriten gehandelt worden. Mit ihren 36 Punkten liegen die Erlinger auf Platz zwei in der Tabelle. „Damit müssen wir definitiv zufrieden sein. Allerdings haben wir noch gegen die vorderen Mannschaften gehörig Nachholbedarf“, stellt Wandinger klar. Besonders ärgerlich seien die Niederlagen gegen Dießen und Haunshofen gewesen: „Die beiden Spiele darfst du nicht verlieren. Wir waren in beiden absolut gleichwertig und vielleicht sogar spielbestimmend. Und auch im Rückspiel gegen Königsdorf müssen wir zumindest einen Punkt holen.“ Doch Erling fehlte in diesen Spielen die letzte Konsequenz, weshalb es zur Winterpause nicht der erste Tabellenplatz ist.

Die personelle Situation nahm in Andechs trotz einer Verletztenmisere eine gute Entwicklung. Bereits 28 Spieler setzte Coach Öhler in dieser Saison ein. Das ist einerseits auf die Verletztenlage zurückzuführen, andererseits aber auch auf einen breiten Kader. „Unsere jungen Spieler entwickeln sich immer mehr zu wichtigen Stützen für die Mannschaft“, sagt Wandinger. Als Beispiele für die funktionierende Jugendarbeit nennt der Abteilungsleiter Johannes Gawellek, Jan Hirsch und Armin Bandowski, die allesamt nicht mehr wegzudenken sind aus dem Spiel des TSV.

Ebenfalls eine erfreuliche Entwicklung hat der hochveranlagte Robin Sprinkart zu verzeichnen. Der 23-Jährige hatte in der Jugend höherklassig gespielt und sich vor dieser Saison entschlossen, noch mal angreifen zu wollen. „Man merkt bei ihm, was regelmäßiges Training ausmacht“, befindet Wandinger. „Er hat Fähigkeiten, die man in der Liga selten sieht.“ Zudem haben die Erlinger mit Manuel Öhler (18 Torbeteiligungen), Außenverteidiger Ludwig Metz (17) und Marcel Firl (10) neben Sprinkart noch weitere Spieler mit hoher Qualität für die A-Klasse in ihren Reihen. Wandinger verkündet: „Wir müssen uns auch in der Rückrunde vor niemandem verstecken.“ (tao)

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