Grünwalder Stadion: Nun ist klar, wie viele Zuschauer maximal reinpassen könnten

Grünwalder Stadion: Nun ist klar, wie viele Zuschauer maximal reinpassen könnten

TSV Gilching vor dem ersten Saisonspiel in der Landesliga

Die Mannschaft stellt sich von alleine auf

+
Der einzige Neuzugang, der am Sonntag in der Startelf des TSV Gilching steht, ist Torhüter Anil Adam. 

Auftakt in eine neue Zeitrechnung für den TSV Gilching-Argelsried: Beim Punktspielauftakt am Sonntag zu Hause gegen den FC Gundelfingen (15 Uhr, Stadion an der Talhofstraße) wird zum ersten Mal in der Landesliga-Geschichte des TSV der Trainer nicht Wolfgang Krebs heißen.

Gilching– Die elf Jahre andauernde Ära des Wolfgang Krebs endete beim TSV Gilching-Argelsried am 18. Mai dieses Jahres mit einer 0:2-Heimniederlage gegen den FC Gundelfingen. Sein Nachfolger Peter Schmidt startet in seine erste Saison an der Talhofstraße am Sonntag (15 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den gleichen Gegner. „Das ist schon kurios“, sagt Abteilungsleiter Stefan Schwartling. Ob dies ein gutes Omen ist, muss sich aber erst noch zeigen. „Ein sehr guter Start wäre jedenfalls enorm wichtig. In der vergangenen Saison haben wir das erste Spiel verloren, das hat sich auf die ganze Runde ausgewirkt“, erinnert Schwartling.

Die Sorgen des Abteilungsleiters sind aber weniger sportlicher Natur. „Ich bin als Verantwortlicher am Wochenende mit dem Organisatorischen weitestgehend auf mich alleine gestellt“, bedauert er. Dennoch hofft Schwartling auf viele Zuschauer. „Der neue Trainer spielt mit einem anderen System, das sollte doch neugierig machen“, hofft der Spartenchef.

Viele neue Fußballer werden die Fans aber nicht zu sehen bekommen am Sonntag. Da Michael Freinecker (Leistenprobleme) und Lucas Häusler (Kapselverletzung am Finger) nicht spielfähig sind, wird Keeper Anil Adam der einzige Neuzugang in der Startelf sein. Da auch Quirin Wiedemann (Trainingsrückstand), Michael Lelleck (noch im Aufbautraining) und Rachid Teouri (Bänderverletzung) ausfallen, muss sich Schmidt gezwungenermaßen keine große Gedanken um die Aufstellung machen. „Die Mannschaft stellt sich quasi von alleine auf“, bedauert der neue Übungsleiter.

Er hätte sich zum Start einen anderen Gegner gewünscht. „Gundelfingen hat sich nach dem katastrophalen Start in die letzte Saison sehr gut entwickelt und ist spielerisch sehr stark“, urteilt Schmidt. Am Dienstag verkaufte sich der Landesligist im Freundschaftsspiel gegen Bundesligist FC Augsburg beim 0:6 mehr als respektabel. „Sie profitieren von ihrer sehr guten Jugendarbeit. In diesem Punkt sind sie ein Vorbild für uns“, sagt Schmidt. Die U19 der Schwaben spielte bis vor kurzem noch in der Bayernliga, die U17 ist gerade in die Landesliga aufgestiegen. Die männlichen Jugendteams der Gilchinger kicken dagegen ausschließlich auf Kreisebene.

In der vergangenen Runde verloren die Gilchinger nicht nur das Rückspiel gegen den FCG. Im Hinspiel war der TSV gar mit 0:6 untergegangen, das war die höchste Niederlage in der Landesliga-Historie des TSV-Teams. Von einem Angstgegner will Schwartling aber nichts wissen. „Im Hinspiel mussten wir nach einer frühen roten Karte lange in Unterzahl spielen. Und beim Rückspiel ging es für uns um nichts mehr.“

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Das Bezirksfinale vom Merkur-Cup ist für den SV Riedmoos die Endstation
Das Bezirksfinale vom Merkur-Cup ist für den SV Riedmoos die Endstation
SC Baldham-Vaterstetten wird dritter im Kreissparkassenpokal
SC Baldham-Vaterstetten wird dritter im Kreissparkassenpokal
Türkgücü München: Regionalliga-Neuling gilt als Geheimfavorit
Türkgücü München: Regionalliga-Neuling gilt als Geheimfavorit
TuS Holzkirchen startet mit neun Jugendspielern in die Landesliga
TuS Holzkirchen startet mit neun Jugendspielern in die Landesliga

Kommentare