Krebs hofft auf Unterstützung der Fans

TSV Gilching: Nach Angstgegner kommt der „Horrorgegner“

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Trainer Wolfgang Krebs wünscht sich den ersten Heimdreier 2019. 

Folgt nach dem ersten Sieg 2019 (4:3 in Egg) der erste Heimerfolg des Jahres? Dazu müssen die Landesliga-Fußballer des TSV Gilching-Argelsried am Sonntag (15 Uhr) gegen den SC Ichenhausen gleich zwei Serien brechen.

GilchingBlättert man im Duden, findet sich keine Steigerungsform zu Angstgegner. „Man könnte vielleicht Horrorgegner sagen“, meint Stefan Schwartling. Der Fußball-Abteilungsleiter des TSV Gilching-Argelsried hatte im Vorfeld des vergangenen Spieltages den SV Egg an der Günz mit dem Begriff „Angstgegner“ versehen. Die Bilanz gegen den Sonntagsgegner SC Ichenhausen (15 Uhr, Stadion an der Talhofstraße) ist jedoch noch verheerender. Fünf Vergleiche gab es bislang zwischen dem SCI und dem TSV Gilching-Argelsried. Alle gingen an die Schwaben.

Auch diesmal spricht nicht viel für den TSV. Während die Gilchinger noch viel Arbeit auf dem Weg zum Klassenerhalt vor sich haben, hat der Tabellenfünfte aus der Nähe von Günzburg sogar noch Chancen, ganz oben anzugreifen. Zuletzt blieb der SCI fünfmal in Serie ungeschlagen und gewann dabei viermal. „Ihr Spiel ist auf Ballbesitz ausgelegt, und sie haben viele erfahrene Spieler in ihren Reihen“, urteilt TSV-Coach Wolfgang Krebs. Dennoch wollen die Gilchinger nicht nur den ersten Heimdreier 2019 einfahren, sondern auch endlich ein Team aus den Top Fünf der Landesliga schlagen. „Das würde uns vor den direkten Duellen mit den Abstiegskonkurrenten etwas Druck nehmen“, sagt Krebs. Die Form scheint zu stimmen, denn der 4:3-Sieg am Sonntag in Egg zeigte die derzeitigen Qualitäten des TSV eindrucksvoll auf. „Wenn wir von der Einstellung wieder so auftreten, ist mit etwas Glück auch am Sonntag ein Sieg drin“, sagt Schwartling.

Die Hausherren werden zum ersten Mal seit der Winterpause in ihrem Stadion auflaufen, die Zeit des Kunstrasens scheint vorbei. „Der Rasen ist in einem sehr guten Zustand“, berichtet Schwartling. Das Frühlingswetter sollte zudem viele Fans anlocken. „Jetzt wäre es auch noch schön, wenn sich die Zuschauer nicht nur mit kritischen Tönen beschäftigen, sondern uns fleißig anfeuern“, sagt Krebs, dem die Stimmung zuletzt beim 1:1 gegen Wolfratshausen zu negativ war. Geplant ist, dass der TSV mit der gleichen Elf wie am Sonntag ins Rennen geht. Mit Marco Sarac, Anton Michl und Eric Buckl werden wohl wieder drei 18-Jährige in der Startformation stehen. „Wir haben derzeit eine sehr junge Mannschaft auf dem Feld, die Unterstützung braucht“, fordert Krebs.

Kapitän Maximilian Hölzl wird aufgrund seiner Knöchelblessur maximal auf der Bank sitzen. Maximilian Rumls Einsatz ist fraglich, da er am Anfang der Woche noch mit Kopfproblemen nach einem Schuss ins Gesicht zu kämpfen hatte.

Quelle: Merkur.de

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