1. tz
  2. Sport
  3. Amateure

Neuer Keeper mit Regionalligaerfahrung

Erstellt:

Kommentare

In den ersten drei Spielen musste Sebastian Hollenzer (unten l.) noch auf der Bank schmoren. Der neue Torhüter fühlt sich aber dennoch beim TSV Gilching pudelwohl.
In den ersten drei Spielen musste Sebastian Hollenzer (unten l.) noch auf der Bank schmoren. Der neue Torhüter fühlt sich aber dennoch beim TSV Gilching pudelwohl. © Andrea Jaksch

Die Landesliga-Fußballer des TSV Gilching-Argelsried zeigten zuletzt keine zufriedenstellenden Leistungen. Bei einem Heimsieg am Sonntag (15 Uhr) gegen Aufsteiger TSV Hollenbach wären sie aber weiter voll im Soll. Mithelfen soll dabei ein Torwart, der im Sommer gekommen war.

Gilching – Sebastian Hollenzer ist glücklich. „Ich bin sehr begeistert über meinen neuen Verein. Ich habe noch nie so eine gute Mischung aus jungen und alten Spielern gesehen wie hier“, schwärmt der 24 Jahre alte Torhüter. Er war im Sommer als Nachfolger von Felix Ruml zum TSV Gilching-Argelsried gewechselt. Mit seinen ersten beiden Einsätzen war er jedoch nur bedingt zufrieden. „Auch wenn ich nicht viel machen konnte, sind jeweils zwei Gegentore einfach zu viel“, sagt der gebürtige Meringer, der seine komplette Jugendzeit beim SV Mering verbracht hat und vom damaligen Cheftrainer Sascha Mölders sogar früh zur Nummer eins bei den Herren befördert wurde. „Der neue Trainer hat dann leider nicht mehr auf mich gesetzt, sodass ich das Angebot des FC Pipinsried gerne angenommen habe“, erzählt Hollenzer. Dort durfte er immerhin sechsmal Regionalliga-Luft schnuppern. „Das ist für einen jungen Torhüter eine tolle Erfahrung. Aber irgendwann will man mehr spielen“, sagt Hollenzer. Auch beim Bayernligisten TSV 1882 Landsberg kam er über die Rolle des Ersatztorwarts nicht aus. Umso glücklicher ist der angehende Mittelschullehrer nun, in Gilching zu sein.

Der TSV hatte sich um ihn bereits seit einigen Jahren bemüht. „Auch wenn ich jede Entscheidung des Trainers akzeptiere, bin ich mir sicher, hier öfter im Tor stehen zu dürfen“, sagt Hollenzer. Peter Schmidt erwartet keine Wunderdinge von ihm und Konkurrent Michael Suck. „Wir haben zwei junge Torhüter, da sind Schwankungen ganz normal“, sagt der Coach.

Er nimmt stattdessen vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr, Kies-Arena an der Talhofstraße) gegen den schwäbischen Aufsteiger TSV Hollenbach die ganze Mannschaft in die Pflicht. „Die Stärken, die Gilching in die Landesliga gebracht haben, sind Zweikampfstärke und Laufbereitschaft. Darin waren uns bislang fast alle Gegner überlegen“, moniert er. „Erst danach kommt das Schönspielen“, so Schmidt weiter. Zu hart will er mit seiner Mannschaft aber auch nicht ins Gericht gehen. „Es ist nicht alles negativ. Wenn wir am Sonntag gewinnen, haben wir wieder einen Zwei-Punkte-Schnitt und stehen sehr gut da“, sagt Schmidt.

Immerhin ist sein Team nach fünf Partien noch ungeschlagen, konnte aber in der Englischen Woche gegen Memmingen II (2:2) und in Kempten (2:2) nicht überzeugen. „Wir müssen vor allem die Fehler im Spielaufbau minimieren“, fordert der Übungsleiter.

Auch interessant

Kommentare