Andreas beendet Karriere in Gräfelfing, Christian hatte Unfall

TSV Gräfelfing: Mindestens ein Karg hört auf

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Andreas Karg beendet seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen.

Gräfelfing – Der TSV Gräfelfing muss in der kommenden Saison auf Andreas Karg verzichten. Der Stürmer hat in diesen Tagen seine Karriere als Fußballer für beendet erklärt.

„Er bringt es körperlich nicht mehr auf die Reihe“, teilt Trainer Bernd Gegenfurtner mit, der den Rücktritt des Angreifers aus gesundheitlichen Gründen bedauert. Karg war für die neue Spielzeit in der Offensive des Kreisligisten fest eingeplant. Der 34-Jährige war erst in der vergangenen Saison von der SpVgg Thalkirchen an die Hubert-Reißner-Straße gewechselt.

In 24 Begegnungen erzielte er 13 Treffer für den TSV und war damit für fast ein Drittel der insgesamt 42 Tore der Wölfe zuständig. Allerdings plagte sich Karg schon im abgelaufenen Spieljahr mit hartnäckigen Leistenbeschwerden herum. Eine weitere Saison unter Schmerzen wollte sich der Routinier nicht mehr antun. „Es ist schade“, räumt Gegenfurtner ein. Mit Karg verliert der Coach seinen erfahrensten und effektivsten Stürmer.

Der Übungsleiter, der in den vergangenen zwölf Monaten ohnehin schon einen ungeheuren Aderlass an Spielern zu verkraften hatte, ist dazu gezwungen, personell auch weiterhin zu improvisieren. Zumal nicht gesichert ist, ob er in der kommenden Spielzeit auf Andreas Kargs Bruder Christian zurückgreifen kann. Bei einem Motorradunfall verletzte sich der 31-Jährige an der Hüfte und am Oberschenkel und verpasste deshalb die bisherige Vorbereitung vollkommen. Gegenfurtner nimmt die Ausfälle jedoch ohne Wehklagen entgegen. „Wir kriegen es total in den Griff“, sagt der Trainer. Er ist davon überzeugt, dass sein Kader groß und gut genug besetzt ist, um auch in diesem Jahr den Klassenerhalt in der Kreisliga zu sichern.

In die Bresche sollen nun die Junioren springen, auf deren Förderung Gegenfurtner ohnehin sein Hauptaugenmerk gelegt hat. „Die Jungs haben andere Qualitäten“, sagt er und weiß entsprechend, dass er die Spielweise des TSV auch neu nach den Fähigkeiten der Spieler ausrichten muss. In der Vorbereitung erhalten deshalb Nachwuchskräfte wie Thomas Bartmann, Kevin Nguyen oder Leon Richter reichlich Einsatzzeiten, um sich an das Niveau bei den Erwachsenen zu gewöhnen. Mit Manuel Knill lief dem Kreisligisten außerdem ein Angreifer von der DJK Würmtal zu, der schon mehrfach gute Ansätze zeigte.

Auch für die Defensive verzeichnet Gegenfurtner eine Verstärkung: Florian Falkenhain vom TSV Neuried trägt in Zukunft das Trikot der Wölfe. Dass mit dem 19-Jährigen jetzt ein Spieler vom Bezirksligisten nach Gräfelfing kam, deutet der Coach als hoffnungsvolles Zeichen. Musste er doch im vergangenen Jahr noch Carlo Schick, Alexander Greisel und Thomas Maier nach Neuried ziehen lassen.  hch

Quelle: Merkur.de

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