1. tz
  2. Sport
  3. Amateure

TSV Gräfelfing: Wölfe im Abstiegskampf - Gräfelfing empfängt Herakles SV München

Erstellt:

Von: Christian Heinrich

Kommentare

Abstiegsgefährdet: Michael Wagner (r.) und der TSV Gräfelfing
Abstiegsgefährdet: Michael Wagner (r.) und der TSV Gräfelfing © Dagmar Rutt

Der TSV Gräfelfing steckt in der heißen Phase der Saison. Nächster Gegner im Abstiegskampf ist der Herakles SV München. Die Gäste reisen als Schlusslicht an.

Gräfelfing – In dieser Woche hatte Sascha Polecki zum ersten Mal so richtig den Eindruck, dass seine Kicker endgültig im Kampf um den Klassenerhalt angekommen sind. „Man merkt eine gewisse Anspannung bei allen“, stellt der Trainer des TSV Gräfelfing fest. Von der gefährlichen Lockerheit vergangener Wochen ist kaum noch etwas zu spüren. Drei Spieltage vor dem Saisonende in der Kreisliga 2 scheint beim Tabellendrittletzten der Ernst des Lebens Einzug gehalten zu haben. „Sie gehen die Sache seriös an“, sagt Polecki. Er ist überzeugt, dass im Schlussspurt mit seinen Fußballern zu rechnen ist.

Die kommenden drei Aufgaben sind nicht von der Natur, als müssten die Wölfe an ihnen scheitern. Am heutigen Samstag gastiert mit dem Herakles SV München das Schlusslicht an der Hubert-Reißner-Straße (14 Uhr). Eine Woche drauf genießt der TSV wieder Heimrecht gegen den SV München Laim, der sich ebenfalls in Abstiegsnöten befindet. Und als krönender Abschluss der Trilogie wartet das Derby beim SV Planegg-Krailling, der mittlerweile eingesehen hat, dass er den Aufstieg in diesem Jahr wohl nicht mehr realisieren wird.

Die Konzentration der Gräfelfinger gilt aber nicht dem Derby an der Hofmarkstraße, obwohl es da sicherlich heiß hergehen wird, sondern der kommenden Aufgabe. Herakles machte in dieser Saison seinem Namen überhaupt keine Ehre und ergatterte in 25 Begegnungen erst ein bescheidenes Pünktlein. „Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung“, stellt Polecki klar. Gegen den Absteiger zählt nur ein Dreier. Bloß ist der Trainer aus Schaden klug geworden. Gerade die sogenannten leichten Spiele fielen den Wölfen oft sehr schwer. Deshalb hält er auch eine Warnung für angebracht. „Man muss dem Gegner Respekt zollen. Die spielen immer noch Fußball, obwohl sie jedes Wochenende einen auf die Mütze bekommen.“ Auf die leichte Schulter nehmen sollten seine Kicker den Tabellenletzten deshalb nicht, der zuletzt den FC Alemannia in arge Nöte brachte.

Polecki kann fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Sven Lechner und Thilo Preusse fehlen aus privaten Gründen. Für Marvin Sommer ist die Saison dagegen gelaufen. Der Verteidiger hat sich ein Band im Knie gerissen und kann seiner Mannschaft im Endspurt nur noch die Daumen drücken.  (hch)

Auch interessant

Kommentare