Trainer Artur Schindler glaubt weiter an die Wende im Abstiegskampf

Desolate erste Halbzeit: Frauen des TSV Grafing kassieren 1:7-Klatsche

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Ball im Tor, Torhüterin am Boden: Grafings Marion Krecik war die Leidtragende und musste gleich sieben Mal das Spielgerät aus dem Netz holen.

Nach einem Gegentor, das bereits nach wenigen Sekunden fiel, brachen die Fußballerinnen des TSV Grafing gegen den FC Stern München II ein und kassierten weitere fünf Tore in den ersten 45 Minuten.

Grafing – Aufgrund einer desolaten ersten Halbzeit verloren die Fußballfrauen des TSV Grafing ihr Bezirksoberliga-Heimspiel gegen den FC Stern München II mit 1:7 (0:6) Toren. Das Team aus der Bärenstadt liegt als Elfplatzierter weiterhin auf einem Abstiegsrang und muss angesichts des derzeit negativen Trends mächtig um den Klassenerhalt bangen. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt jedoch weiterhin nur einen Zähler.

Ein grober Abwehrfehler brachte das Grafinger Team von Coach Artur Schindler, das auf insgesamt sechs Stammspielerinnen verzichten musste, bereits nach wenigen Sekunden ins Hintertreffen. „Der ganze Mut, den wir vor Anpfiff hatten, war dann wie weggeblasen“, musste der TSV-Trainer machtlos mitansehen, wie seine Mannschaft einfach nicht ins Spiel finden wollte.

Als es nach einer knappen Viertelstunde schon 0:3 (11./15.) stand, „da war es gelaufen“, gestand Schindler. Noch drei weitere Gegentore (24./27./30.) mussten die Bärenstädterinnen in diesen rabenschwarzen 45 Minuten hinnehmen, weshalb man letztlich mit einem halben Dutzend an Gegentreffer den Gang in die Kabine antrat.

Eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang ließ den Nachmittag dann doch noch einigermaßen versöhnlich ausklingen. Durch Sarah Schindler kam man per Elfmeter zum Ehrentreffer (1:6/69.). In der Schlussminute legten die Münchner noch den siebten Streich nach.

Trotz des 1:7-Debakels gegen Stern und des negativen Rückrundentrends (vier Niederlagen am Stück) glaubt Grafings Coach Schindler weiter an die Wende: „Klar ist man niedergeschlagen, aber wir haben uns nicht aufgegeben“, betonte er, schließlich habe man die letzten Niederlagen ausschließlich gegen Spitzenteams kassiert, „entscheidend wird es dann gegen die Mannschaften aus dem Mittelfeld“.

Grafing:Krecik, Seibold, Kalke, Rinck, Cabras (46. Raßhofer), Zambo, Wimmer, Hüttemann, Schondler, Liebelt (80. Negro), Wisneth (69. Albrecht).

Quelle: Merkur.de

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