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TSV Hechendorf das Überraschungsteam der A-Klasse 2

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Noch ist der Aufstieg in die Kreisklasse drin: Gerade zu Beginn der Saison konnten die Hechendorfer regelmäßig jubeln. Insgesamt zehn Siege (vier Niederlagen) stehen bislang für die Pilsenseer zu Buche.
Noch ist der Aufstieg in die Kreisklasse drin: Gerade zu Beginn der Saison konnten die Hechendorfer regelmäßig jubeln. Insgesamt zehn Siege (vier Niederlagen) stehen bislang für die Pilsenseer zu Buche. © Andrea Jaksch

Die Fußballer des TSV Hechendorf haben eine starke Vorrunde in der A-Klasse 2 gespielt. Nach haben sie gute Chancen auf den Aufstieg.

Hechendorf – Der Wechsel in die A-Klasse 2 kam dem TSV Hechendorf sehr entgegen. Während es in der A-Klasse 1, in der die Mannschaft von Trainer Tom Ruhdorfer noch in der Saison 19/21 agierte, lange gegen den Abstieg ging, spielen die Pilsenseer nun in der neuen Liga oben mit. Die Gründe liegen für Ruhdorfer auf der Hand: „Es kommt uns entgegen, dass hier nicht mehr so körperlich gespielt wird, sondern mehr Struktur in den Spielen erkennbar ist.“

Ohne vorher bestimmtes Saisonziel gingen die Hechendorfer in ihr zweites A-Klassen-Jahr in Folge, wenngleich für Ruhdorfer schon vor dem Start in das neue Fußballjahr klar war: „Wenn wir einmal ins Rollen kommen, sind wir enorm schwer zu schlagen. Auch, wenn es sicherlich andere Favoriten geben wird, können wir alles in der Liga erreichen.“ So avancierte der TSV Hechendorf gleich zum Überraschungsteam. Nach einem klaren Sieg bei der Reserve des FC Eichenau folgte eine bittere 1:4-Niederlage gegen den TV Stockdorf. „Wir waren sicherlich mindestens auf Augenhöhe. Aber an dem Tag wollte der Ball einfach nicht ins Tor“, erinnert sich Ruhdorfer. Doch das schockte die Mannschaft keineswegs. Es folgten fünf Siege in Serie, unter anderem gegen den unangefochtenen Herbstmeister SC Unterpfaffenhofen II. Der TSV setzte sich vorübergehend auf dem ersten Tabellenplatz in der A-Klasse 2 fest. Es folgte eine bittere 2:3-Niederlage beim starken BVTA FFB, in der die Hechendorfer auch Chancen hatten, die Partie für sich zu entscheiden. Noch zwei weitere Pleiten in Pentenried und Stockdorf sorgten dafür, dass die Hechendorfer nicht nicht mehr auf Tuchfühlung mit Spitzenreiter Unterpfaffenhofen sind, sondern mit Pentenried und Stockdorf wohl um Platz zwei kämpfen werden.

„Dennoch hat die gesamte Mannschaft in diesem Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht“, sagt Trainer Ruhdorfer. Vor allem die Entwicklung von Talip Dayik stimmte den Übungsleiter sehr zufrieden: „Er ist wieder richtig angekommen bei uns und hilft uns mit seiner Flexibilität sehr weiter.“

So ist noch alles drin für die junge Hechendorfer Mannschaft, die sicher noch einige Spielzeiten für Furore sorgen kann..

Thomas Okon

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