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Basketball - Bayernliga

TSV Jahn Freising: Regensburg-Spiel als Sinnbild einer völlig verkorksten Saison

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Furioser Auftakt: Die Jahn-Korbjäger – hier Jonathan Koch (l.) – machten in den ersten beiden Vierteln vieles richtig, verpassten am Ende aber den dritten Saisonsieg.

Das war richtig bitter: Die Basketballer des TSV Jahn Freising gaben gegen Regensburg den Sieg aus der Hand. Zudem verletzte sich Florian Brückner schwer.

Freising – Die Lage bei den Bayernliga-Basketballern des TSV Jahn Freising spitzt sich immer weiter zu. Nach einer ganz schwachen zweiten Halbzeit mussten sich die Freisinger in eigener Halle den Regensburg Baskets letztlich klar mit 65:75 (29:19, 44:36, 52:54) geschlagen geben. Damit verharren die Jahn-Korbjäger auf dem drittletzten Platz.

Überschattet wurde die Partie von einer schweren Verletzung: Jahn-Urgestein Florian Brückner half im Team aus, er sollte der jungen Mannschaft mit seiner langjährigen Erfahrung bei der einen oder anderen Einwechslung ein wenig Halt geben. Eine Minute vor Ende des Spiels sackte Brückner laut schreiend zusammen und musste mit einer schweren Fußverletzung vom Feld getragen werden. Großes Entsetzen bei den Mitspielern und Fans. Das war sehr bitter, passt aber irgendwie zur bisher völlig verkorksten Saison des Jahn-Teams.

TSV Jahn Freising startet furios

Dabei hatten die Freisinger furios begonnen. In einer flotten ersten Halbzeit präsentierten sie endlich mal alles, was das Trainergespann Michael Buhl und Gojko Stojisavljevic in den Übungseinheiten einstudiert hatte. Die Defensive stand felsenfest und machte es den Regensburgern meist sehr schwer, zum Korb zu ziehen und zu Wurfchancen zu kommen. Statt mit sinnlosen Einzelaktionen in der Offensive den Erfolg zu suchen, klappten bei den Freisingern die Plays diesmal immer wieder perfekt. Das Zusammenspiel funktionierte meist bestens. Der Lohn: Der TSV Jahn führte zur Pause völlig verdient mit 44:36. Das sah nach dem dritten Saisonsieg aus.

Freisinger werfen eine Fahrkarte nach der anderen

Doch was war danach los? Statt nahtlos an die Leistung anzuknüpfen, kamen die Gastgeber völlig aus dem Rhythmus und überließen den nur mit sieben Akteuren angereisten Regensburgern das Terrain. Die Konzentration in der Defensive ließ nach. Außerdem warfen die Freisinger eine Fahrkarte nach der anderen. Das lag vor allem auch daran, dass das Zusammenspiel nicht mehr klappte und Einzelaktionen wieder überhandnahmen. Dazu kam, dass Regisseur Maximilian Hellmich bereits Mitte des dritten Viertels nach seinem fünften Foul zum Duschen musste.

Coach Stojisavljevic ärgerte sich darüber – das eine oder andere Foul sei völlig unnötig gewesen. „Max fehlte uns danach als erfahrener Aufbauspieler. Und Thomas Kahlert, zuletzt unser Topscorer, studiert seit einiger Zeit in Mannheim und kann deshalb unter der Woche nicht mittrainieren. Das hat man deutlich gesehen – er war weit weg von seiner Normalform. Deshalb konnten wir nicht mehr dagegenhalten.“

Aufstellung und Punkte:

Amoah, Baierlacher, Beier (18), Brejc (12), Brückner, Buhl (6), Eisner (2), Hellmich (9), Hüttenkofer (8), Kahlert (4), Koch (4), Stroisch (2).

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Quelle: Merkur.de

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