Im Kampf um den Klassenerhalt rüstet Jetzendorf auf

TSV Jetzendorf hält im Abstiegskampf an Trainer Alexander Schäffler fest und verstärkt den Kader

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Xandi hat verlängert: Der in Jetzendorf ungemein beliebte und geschätzte Alexander Schäffler wird den TSV auch in der Saison 2020/2021 trainieren.

Der TSV Jetzendorf hat in der Winterpause die Weichen für die Zukunft gestellt. Spielertrainer Alexander Schäffler wird auch in der nächsten Saison Trainer sein – unabhängig von der Liga.

Dachau – Und damit der Aufsteiger die Klasse hält, wurden mit Maximilian Kreitmair vom ASV Dachau und Dominik Liebl vom SV Günding zwei Spieler verpflichtet, die dem TSV direkt und schnell weiter helfen können.

Die vorzeitige Verlängerung mit Schäffler war eine Bestätigung und Anerkennung für dessen bisherige Arbeit. Der 30-Jährige hatte vor der vergangenen Saison das Amt des Spielertrainers übernommen und den TSV erstmals in seiner Klubhistorie in die Landesliga geführt. In der Gruppe Südwest stehen die Grün-Weißen bei noch zwölf ausstehenden Spielen auf dem vorletzten Platz, bei fünf Punkten Rückstand auf Rang 13 ist aber der direkte Klassenerhalt durchaus noch möglich. Das Defizit auf die Relegationsplätze beträgt sogar nur einen Punkt.

„Wir sind zu 100 Prozent zufrieden mit Xandi. Wir wollten durch die Verlängerung ein Zeichen setzen“, sagt Jetzendorfs Spielleiter Manfred Zeindl.

Kreitmair kehrt nach Jetzendorf zurück

Um die Chancen auf den Klassenerhalt zu erhöhen, wurde der Kader verstärkt. Ein Coup gelang dem TSV mit der Verpflichtung Kreitmairs. Der 26-Jährige spielte zwischen 2012 und 2016 für die Jetzendorfer, wechselte dann zum ASV Dachau in die Landesliga und spielte dort so stark (23 Tore in 63 Spielen), dass der Regionalligist SV Heimstetten zuschlug. Dort kam der offensive Mittelfeldspieler aufgrund einer Verletzung nicht zum Zug. Er wechselte zurück zum ASV, der Kontakt nach Jetzendorf riss aber nie ab.

„Wir hätten ihn schon im Sommer gerne gehabt, er hat sich dem ASV aber verpflichtet gefühlt. Wir sind froh, dass es jetzt geklappt hat“, so Zeindl. Sollte Kreitmair fit sein, wird er den Jetzendorfern in der Rückrunde weiterhelfen.

Liebl geht erstmals in der Landesliga an den Start

Für Liebl ist die Landesliga Neuland, Zeindl traut dem 25-Jährigen aber zu, dass er die Umstellung vom Kreisligisten Günding auf das Landesliga-Niveau schnell schafft. Liebls Stärken liegen in der Offensive, er ist im Sturm oder offensiven Mittelfeld zu Hause. „In Günding hat er zuletzt aber auch auf der Sechs gespielt“, weiß Zeindl. Mit den drei Personalien haben die Jetzendorfer ein Zeichen für die Zukunft gesetzt.

Quelle: Merkur.de

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